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Tanas PDF Drucken

İskele heißt Abfahrt, aber auch Ankunft

Die türkische Kunst ist außerhalb der Türkei angekommen, sagt René Block, Kurator und Initiator des Kunstraums Tanas. Nach fünf Jahren schließt er seine Pforten.

Pingpong, Adel Abidin, Videostill. c-irmgardberner

Kann man die Welt in 90 Tagen retten? Und wo liegt eigentlich Diyarbakir? Mit solch ungewöhnlichen Fragen fand man sich im Projektraum Tanas konfrontiert. Sie wurden meist aus dem gegenwärtigen, türkischen Kunstumfeld heraus gestellt, und auch beantwortet - fünf Jahre lang - mit den Mitteln und Stimmen der Künstler, in Ausstellungen und im Austausch mit der aufstrebenden Kunstszene aus Istanbul, vom Bosporus hin über das anatolische Bergland und die Küsten Kleinasiens bis ins türkisch-kurdische Ostgrenzgebiet zu Iran, Irak und Syrien.

von Irmgard Berner

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Painting Forever! DB KunstHalle PDF Drucken

Jeanne Mammen war die Nachwelt „piepe“

Die KunstHalle der Deutschen Bank setzt kräftige weibliche Akzente in ihrer Schau zum „Painting Forever!“-Motto der BerlinArtWeek mit "To Paint is to Love Again"

Antje Majewski: „Muschel“. Foto: Privatsammlung Carola Kubicki/ VG Bild-Kunst, Bonn 2013

Berlin, 20. September 2013. Fast könnte man sie übersehen, die „Zitronenfrau“ auf dem Bild am Einlass. Tief in sich ruhend sitzt sie, rund und weiß, umhüllt vom hellgrauen Schatten und blickt einen gesichtslos an. In ihrer weich gebogenen Hand im Schoß liegt eine Schale mit drei Zitronen, leuchtend gelbe Früchte. Gemalt hat dieses Bild Jeanne Mammen, in Temperafarben auf Karton. Undatiert ließ sie es, vermutlich entstand es so 1939/40. Und es blieb unsigniert, wie die meisten ihrer Werke – bis auf ihr letztes. Die Berliner Künstlerin verweigerte die Aufbereitung ihrer Bilder für die Nachwelt: „Ist mir höchst piepe!“ sagte sie in einem Interview 1975, ein Jahr vor ihrem Tod, lakonisch, vielleicht auch resigniert. 57 Jahre lang lebte Mammen in ihrer Atelierwohnung am Kurfürstendamm.

von Irmgard Berner

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Gallery Weekend 2013 PDF Drucken

Epizentren der Kunst

Maria Lassnig "Drei Grazien", 2011. courtesy Galerie Capitain PetzelDas Gallery Weekend eröffnet mit aktueller zeitgenössischer Kunst überbordend das neue Kunstjahr - von 26. bis 28. April

Spätestens Sonntagabend, wenn der große Themenpark künstlerischer Fantasien seine Pforten schließt, werden Sie erschöpft aber kunstberauscht hinsinken. Dann wird das Gallery Weekend drei Tage, vier Nächte und gefühlte hundert Stunden lang die Kunst, das Sammeln, das Kunsthandeln, Reden, Speisen, Partyfeiern, ja die ganze Stadt bis an ihre Ränder und die Sinne beschwingt, erregt oder verärgert haben.

Die Epizentren dieses Kunstwochenendes liegen in 51 Galerien. Sie zeigen Spannendes, Spektakuläres, Stilles und Elegantes, Kritisches und Konzeptuelles, Abstraktes und natürlich Konkretes, Peter Saul "Wall Street Suicide", 2010. courtsy Galerie Veneklasen Wernerum Besucher aus aller Welt in ihre Räume, Hallen, White Cubes, Hinterhöfe und Fabriketagen, Büros, Garagen und Remisen zu locken. Schließlich ist die Galerie immer noch der Ort, an dem die Kunst tatsächlich gezeigt wird. Im Zeitalter digitaler Bild-Vermittlung kann der Blick auf diese Selbstverständlichkeit schon mal verzerren, obwohl natürlich viel Potenzial darinsteckt, wie auch diese Seite beweist.

Von Irmgard Berner

Malerei-Neuheiten gibt es von älteren Meistern der Zeitgenössischen Bildkunst: Maria Lassnig (Bild oben), die nimmermüde 94-jährige Österreicherin, hat aus ihrem Atelier Frisches in der Galerie Capitain Petzel. Der Amerikaner Peter Saul (Bild rechs) provoziert mit Zeitkritischem; er ist einer der polarisierendsten Künstler der Nachkriegsmoderne mit großem Einfluss auf die jüngere Künstlergeneration.

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Venice Biennale 2013 PDF Drucken

Building la Biennale

Eine architektonische Erkundung der 55. Kunst-Biennale in Venedig

Goldener Löwe für den Pavillon von Angola, der Künstler Edson Chagas; c-iberner 2013Goldener Löwe für den Pavillon von Angola, Palazzo Cini; c-ibernerAngola Pavillon - Auflösung der Architektur durch Kunst zum Mitnehmen; c-iberner 2013

von Irmgard Berner

Venedig, 1. Juni 2013. Einen Encyclopädischen Palast und Außenseiter-Kunst hat Massimiliano Gioni, Kurator der diesjährigen Biennale, in die Giardini und das Arsenale der Lagunenstadt gebaut und als einen Wundergarten für Entdeckungen ausgebreitet. Die Wanderung durch die Länderpavillons eröffnet einen vielschichtigen Umgang mit den Architekturen: Gastlich-anarchistisches Georgien baut eine "Kamikaze-Loggia", schwimmendes Portugal fährt auf einem alten Passagierschiff, ummauertes Dänemark zieht in eine mystisch-surreale Film-Innenwelt, die irisierende Leere Koreas leuchtet von außen nach innen, Frankreich macht aus dem deutschen Pavillon eine hinreißende Klangkathedrale, lustiges Mitmach-Britannien begeistert auch ernste Erwachsene, melancholisch trompetendes Island begleitet durch die Wasserarkaden der Arsenale, Cash-klimperndes Russland lässt Goldmünzen vom Himmel rieseln und gibt den Männern Schuld an den Krisen dieser Welt und belegt dies durch den Mythos der Danae. Metaphysisches Holland presst das Denken überdimensional zwischen Buchdeckel, der Trümmerberg Spanien läßt keine Fragen mehr offen, Multikulti-Deutschland zeigt im französischen Pavillon vier interessante Künstler und in dem umwerfenden Spätrenaissance-Palazzo Cini hat Angola eine konsumkritische, Weltenineinander verstrickende Architektur, die den Konsumrausch der Besucher anheizt, gesetzt und damit den Goldenen Löwen als bester Pavillon gewonnen. "Encyclopedic City", der Künstler Edson Chagas, Curators: Beyond Entropy (Paula Nascimento, Stefano Rabolli Pansera), Jorge Gumbe. Ort: Palazzo Cini, Dorsoduro 864.

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Macht Kunst - KunstHalle Deutsche Bank PDF Drucken

MACHT KUNST 

Ihr Meisterwerk in der neuen KunstHalle! - So lautete der Open Call der Deutschen Bank für eine 24-Stunden-Ausstellung in ihrer neuen Kunsthalle in Berlin Unter den Linden 13/15:

KunstHalle Deutsche Bank, 8. bis 9. April 2013, 24 Stunden. foto: ibernerDas schon mal vorneweg: Macht Kunst, macht Kunst!, die Macht der Kunst, undsoweiter - Kunst zu machen ist das eine, die Kunst und ihre Macht zu zeigen, das andere. Denn ohne gesehen zu werden, verpufft die Kunst im stillen Künstlerkämmerlein. Damit genau das nicht passiert, hat die neue Deutsche Bank KunstHalle ihre Pforten geöffnet, 24 kurze, intensive, von über 6.000 Menschen besuchte Stunden lang. Dem Kunsthallen-Team ist mit dieser Schau "Macht Kunst" ein absoluter Coup gelungen.

Kuratiert von René Block in Petersburger Hängung gewannen die Werke sogar an Glanz.

von Irmgard Berner

Die Autorin hat sich auf den Weg gemacht: Am Freitag, dem 5. April konnte man ab 10 Uhr früh sein Meisterwerk hinbringen, zwei Tage lang. Ausgestellt würde alles, was da komme - Kunstwerke von Künstlern, Profis und Amateuren, Photografen und solchen, die es  hauptberuflich gerne wären.

Die Dauer der Ausstellung: Ab 8. April 12 Uhr bis 9. April 12 Uhr.

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