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Künstler-Nachlässe PDF Drucken

Wohin mit der Kunst?

Künstlernachlässe - Der Deutsche Künstlerbund hat sich diesem Thema angenommen und zusammen mit der Berlinischen Galerie auf ihre Symposionsagenda gesetzt. Damit die anwachsenden Kulturschätze nicht zur Belastung und Sisyphusaufgabe im 21. Jahrhundert werden, ist der Stein des Aufarbeiten nun ins Rollen gebracht.

Wohnin mit der Kunst? foto: iberner

Berlin, November 2012. Der Andrang war enorm. Die Bewältigung von Künstlernachlässen, der Umgang mit dem eigenen oder ererbten künstlerischen Werk erfordert ganz offensichtlich akuten Informationsaustausch und Handlungsbedarf. Warum sonst hätten sich  so viele Künstler, Nachlasserben, Galeristen, Museumsleiter aus ganz Deutschland auf den Weg in die Berlinische Galerie gemacht.

Ob Archive, Stiftungen oder Vereine - ihre Vertreter stellten ihre Modelle und Ansätze vor. Irmgard Berner hat sich bei den Experten informiert und unter den betroffenen Besuchern umgehört.

"Interessiert mich nicht", sagen die einen, "Ich muss endlich mal ein Testament machen", die anderen, oder: "Man verdrängt das immer".

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Gehörlose - Hörende Kultur PDF Drucken

Ganzkörpersensor

„Gebärde Zeichen Kunst“, ein Ausstellungsprojekt im Kunstraum Kreuzberg Bethanien bringt zum ersten Mal Gehörlose Kultur und Hörende Kultur zusammen

Ming Wong, „The Love I Man“, Videoinstallation, 2012November 2012. Der Körper hört, und er spricht. Wenn nötig in eigenen Sprachgefügen. Für niemanden trifft das so sehr zu wie für Gehörlose. Gebärdensprache, Gesten- und Lautsprache, Lippenlesen, Fingerzeichen. „Ich bin seit meiner Geburt gehörlos“, sagt, nein schreibt, die Künstlerin Christine Sun Kim mit schnellem Zeigefinger auf ihren iPad-Bildschirm. „Technisch habe ich kein Konzept, wie Sie Klang empfinden“, kritzelt sie in Windeseile weiter, und strahlt in charmantestem Lächeln, „aber ich habe eine gute Idee davon.“

von Irmgard Berner

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Anti-Oper "Neither" PDF Drucken

Der Wellenfeldsound

Die Kunst des Hörens: Keine Geschichte, eher die Beschreibung eines menschlichen Schwebezustands - Morton Feldman und Samual Beckett

Neither, Anti-Oper von Morton Feldman und Samuel Beckett. photo: vitoscha koenigs

erschaffen die Anti-Oper „Neither“. Mit 3D-Surround Sound bringt das Künstlernetzwerk phase7 das Werk zum Klingen in einem Zwischenreich.

„Neither to and fro in shadow from inner to outer shadow from impenetrabel self to impenetrable unself by way of neither … – Weder Zu und Rück vom inneren zum äußeren Schatten vom undurchdringbaren Selbst zum undurchdringbaren Unselbst durch das Weder …“ - Wem das wie dadaistische Lautmalerei klingt, der liegt nicht so ganz daneben. Oder vielleicht doch, denn mit Lauten hat es zwar zu tun, nicht so sehr aber mit Dadaismuskunst, eher mit absurdem Theater, da diese Wörter die Sinnfreiheit der Welt in sich tragen und den darin orientierungslosen Menschen. Die Laute bilden Worte und diese sind ein Teil von insgesamt 87 Wörtern, die der Dichter und Dramatiker Samuel Beckett, dessen Drama „Warten auf Godot“ dem Theater des Absurden zugerechnet wird und zur Weltliteratur zählt, auf eine Postkarte geschrieben und an den Komponisten Morton Feldman geschickt hatte, 1976.

von Irmgard Berner

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Lina al-Aabed - Syrian Filmmaker PDF Drucken

"Ich glaube an die Menschen in Syrien"

Die 32jährige palästinensisch-jordanische Dokumentarfilmemacherin Lina Alabed berichtet im Interview mit Irmgard Berner über ihre neusten Filmprojekte, die Situation der Frau in ihrem Land und die politischen Aussichten nach dem Sturz des Assad-Regimes.

Lina Alabed, Syrian filmmaker

November 2012. Während ihr Film „Damaskus. Mein erster Kuss“ gerade in Leipzig beim DOK-Filmfestival lief, vertrat sie in Berlin ihren Kollegen, den libanesischen Regisseur Rami Nihawi, als Produzentin.

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European Month of Fotografy - Wien PDF Drucken

Künstliche Naturparadiese

Das MUSA in Wien zeigt „distURBANCes“ beim Europäischen Monat der Fotografie

Ilkka Halso, Kitka River aus der Serie "Museum of Nature"Wien, November 2012. Sie muten surreal an, diese utopischen Landschaften mit den fernen Horizonten und glasklar kühlen Farben. Diese Sehnsuchtsräume, die ohne Not in Angsträume kippen können, flirrend, unendlich, unwahr und doch so vertraut natürlich. Diese irrealen Architekturen und filigranen Gebäude, die keine Bodenhaftung mehr brauchen und allein in luftigen Sphären ihre flüchtige Verankerung finden.

von Irmgard Berner

Ilkka Halso, Kitka-River, aus der Serie “Museum of Nature” (Triptychon), 2004, C-Print, Diasec auf Dibond, 183 x 300 cm

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