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Muslime stoppen Karikaturen-Ausstellung

Kunst-Schau aus Sicherheitsgründen geschlossen

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Die Ausstellung der dänischen Künstlergruppe "Surrend" mit satirisch-politischen Karikaturen und Plakaten ist wenige Tage nach Eröffnung wieder geschlossen. "Dummer Stein" - dieses Plakat ist der Stein des Anstosses, der bis auf weiteres die Ausstellung "ZOG Surrend" unter Verschluss hält.

von Irmgard Berner
 


Berlin, 29. Februar 2008 "Aufgebrachte Muslime" störten nach Angaben des Kunstvereins Tiergarten am Dienstag die Ausstellung und verlangten, dieses eine von 21 ausgestellten Postern zu entfernen. 

Es wurde nicht entfernt, dafür beschloss die Stadtverwaltung, der Träger des Kunstvereins, die Räume gleich dicht zu machen. Kein weiterer Publikumsverkehr, die Jalousien sind heruntergelassen, die Karikaturen hinter Schloss und Riegel. So konnte unser Photo auch nur durch einen kleinen Schlitz im Rolladen geschossen werden.  

Satire und Schmutzwäsche

„Aus Sicherheitsgründen können wir keine Auskunft geben“, sind die Mitarbeiter des Bezirksamts Mitte bei Nachfragen angehalten. Ebenso reagieren Galerie-Mitarbeiter in der Turmstrasse. Die Behörden sind verunsichert, die Betreiber halten sich bedeckt.

Junge arabische Mitbürger, "Aufgebrachte Muslime", aus dem Moabiter Kiez, Bezirk Tiergarten, hatten eine Drohkulisse in der Galerie aufgebaut und damit Angst und Schrecken verbreitet. Das Poster, das ihr Blut derart in Wallung gebracht hatte, zeigt die zentrale Pilgerstätte der Muslime, die Kaaba in Mekka. Als "Dummer Stein" bezeichnet, verletzt diese Darstellung das religiöse Empfinden etlicher Glaubensbrüder und -schwestern. Dabei mutet es im Vergleich zu anderen satirischen Bildern in der Ausstellung noch geschmackvoll an. Denn nicht immer treffen die Künstler Jan Egesborg und Pia Bertelsen die erwünschten Pointen mit sicherer Hand. Einiges ist einfach Schmutzwäsche, die sie da auf ihren Plakaten waschen. 

Kunst und Freiheit 

"Es folgten konkrete Androhungen von Gewalt, sollte das nicht geschehen", teilte der Verein als Träger der betroffenen Galerie Nord mit. Muslime in Europa müssten akzeptieren, dass sie nicht eine Kunstausstellung in einer Galerie zensieren könnten. Meinungs- und Kunstfreiheit seien "zentrale Werte unserer demokratischen Gesellschaften", heißt es in einer Pressemitteilung.
Die Galerie werde mit Unterstützung der Behörden alles daran setzen, die Ausstellung so schnell wie möglich wieder zugänglich zu machen, hieß es am Freitagmorgen.
"Surrend" ist in den vergangenen Jahren mit brisanten satirischen Kunstaktionen bekannt geworden, unter anderem mit satirischen Postern gegen den iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad und Russlands Präsidenten Wladimir Putin.

Die Gruppe arbeitet in einem globalen Kontext und ist an jenen brisanten Schauplätzen in aller Welt unterwegs, an denen es für Künstler mit provokanten Aktionen gefährlich werden kann.

Subversive Kunstaktionen

Surrend sieht sich selbst in der Tradition der 1970er Jahre in Dänemark, wo sich politischer Aktivismus und künstlerische Praxis in solchen Avantgarde-Strömungen wie Fluxus und Situationismus verbanden. Surrend tritt weltweit sowohl mit provokanten Kunstaktionen im öffentlichen Raum in Erscheinung, als die Gruppe auch im Kunstkontext von Galerien und Museen präsent ist. Neben klassischen Plakaten arbeitet Surrend ebenso mit subversiven Anzeigenschaltungen und eigens erstellten Webseiten, in denen politische Skandale satirisch kommentiert werden.


So machte sich Surrend jüngst über den iranischen Präsidenten und den burmesischen Juntachef lustig, einige der Aktionen führten darüber hinaus bereits zu heftigen politischen Konfrontationen - wie z.B. ein Putin-kritisches Plakat, das in Österreich verboten wurde - und zu einer Flut sowohl positiver als auch negativer Reaktionen. Nur selten vermag aktuelle politische Kunst das Publikum so direkt anzusprechen und unmittelbare Reaktionen hervorzurufen.

Die Ausstellung im Kunstverein Tiergarten stellt nicht nur die neuesten Projekte von Surrend, sondern dokumentiert in Projektvideos und gemailten Kommentaren die internationalen Publikumsreaktionen.  

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Foto: Irmgard Berner / nurart

 

 

 

Links zu weiteren Berichten: 

Spiegel Video / Artikel

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Kunstschau-Blog

 ZOG - Surrend
Subversive Praxis im öffentlichen Raum
Galerie Nord | Kunstverein Tiergarten, Berlin
22.02.2008 - 29.03.2008

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Satirische Plakate wieder zu sehen

Hinter geschlossenen Vorhängen ist die Ausstellung ZOG-Surrend wieder offen für Besucher.

Berlin, 4. März


 

 

Der Wirbel ist erstmal abgeflaut. Polizei und Wachschutz passen abwechselnd auf die Galerie auf. 

Die Situation bleibt für die Betroffenen schwierig. Ob das Sicherheitskonzept ausreicht ist unklar. Ob sich gewaltbereite Jugendliche von einem Sicherheitskonzept abbringen lassen, ebenso.

Info:

"ZOG – Surrend. Subversive Praxis im öffentlichen Raum".

ZOG ist das Akronym für "Zionist Occupied Government" (zionistisch besetzte Regierung) - eine Persiflage auf Verschwörungstheorien.

Die Künstlergruppe Surrend, Jan Egesborg bildet  mit Pia Bertelsen den Kern der Gruppe, ist für ihre satirisch-politischen Karikaturen und Plakate bekannt.

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Berliner Innensenator Erhart Körting

Bilder: Galerie Nord  

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Fotos: Irmgard Berner / nurart.org

Polizeischutz für die Kunstfreiheit

Karikaturen-Schau soll wieder geöffnet werden 

Image3. März 2008 Ein stündlicher Kontrollgang durch die Polizei soll die Sicherheit der Besucher und Mitarbeiter der Ausstellung ZOG-Surrend in der Galerie Nord gewährleisten. Das kündigte Kulturstaatssekretär André Schmitz in Berlin an.

von Irmgard Berner


 

 

Den Zeitpunkt der Wiederöffnung nannte er nicht.
Die dänische Künstler-Gruppe Surrend wollte mit ihren satirischen Karikaturen provozieren. Das ist ihr auch gelungen, vor allem mit dem Plakat "Dummer Stein". Die darauf abgebildete Kaaba, das zentrale Heiligtum der Muslime in Mekka, in Kombination mit dem streitbaren Titel hat muslimische Männer derart aufgebracht, dass sie mit Steinwürfen drohten. Nomen non est omen: Bevor wirklich Steine flogen, hat man die Ausstellung kurzerhand geschlossen. Das war Donnerstag letzter Woche.Image

Angriff auf die Freiheit der Kunst

Die Schließung war sofort auf heftige Kritik gestoßen, vor allem auch von Klaus Staeck, Politplakatkünstler und Präsident der Berliner Akademie der Künste. Er bezeichnete ihre scheinbare Notwendigkeit als Angriff auf Meinungs- und Kunstfreiheit und "außerhalb unserer Rechtsordnung" als "völlig unakzeptabel".

Innensenator Ehrhart Körting (SPD) ist nun der Ansicht, dass die Schau dem Publikum wieder gezeigt werden könne - flankiert von  patrouillierenden Polizisten. ImageBesucher und Galeristen kann diese Maßnahme erstmal in Sicherheit wiegen, ein mulmiges Gefühl bleibt trotzdem.

"Wir sind hier in einem Bezirk, wo viele Muslime leben", sagt ein junger muslimischer Anwohner, "und alle wollen jetzt wieder darauf hinaus, wieweit Meinungsfreiheit geht ". Natürlich hat jeder die Freiheit, seine Meinung zu äußern, aber "wenn ich die Gefühle anderer verletze, gilt das noch als Meinungsfreiheit?" Diese Frage stellt der Mann zu Recht, gleichzeitig ist keiner berechtigt in unserem Rechtsstaat für seine Meinung Steine zu werfen. 

Bevor es also überhaupt so weit kommen kann, wird die Polizei die Kunst und ihren frei geäußerten provokativen Impetus bewachen. Das passt doch irgendwie nicht zusammen. 

 

 

 

 

 

Черный камень " " перед тобой отмечает границу царства видимой тьмы.

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