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Tempor�re Kunsthalle Berlin PDF Drucken

Auf Wolke Kunst

Die temporäre Kunsthalle Berlin wird gebaut und im Oktober eröffnet. Der Spatenstich mitten ins Berliner Herz ist vollbracht. Ab Herbst 2008 soll frische Kunst hier Staub aufwirbeln. von Irmgard Berner

Image Temporäre Kunsthalle auf dem Schossplatz nach dem  Entwurf von Adolf Kraschnitz, Wolke von Gerwald Rockenschaub. photo: rockenschaub

Berlin, 8. Juni 2008 Wolken sind flüchtige Gebilde. Bekanntlich bauschen sie sich aus dem Nichts so schnell auf, wie sie wieder verschwinden. Solange sie über dem Land schweben, treiben sie in der Thermik der Luftschichten, verformen, verdunkeln und füllen sich mit lebensspendendem Wasser, bis sie voll und prall überquellen.

ImageSo temporär wie eine Wolke wird Berlins Kunsthalle sein und die Stadt reich mit Gegenwartskunst versorgen. Der Spatenstich mitten im Herzen auf dem Schlossplatz ist vollbracht. Der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit, die Geschäftsführerin Constanze Kleiner, Volker Hassemer von der Stiftung Zukunft Berlin und der österreichische Architekt Adolf Krischanitz haben theaterreif den märkischen Sand auf der Brache angestochen. Fast ausgelassen war die Stimmung, als die Staubwolke sich über den anwesenden Pressevertretern verflüchtigte.

Außenspiel und Innenspiel

Voll und prall wird die Kunst von in Berlin aktiven Künstlern in dem auf zwei Jahre geplanten Kubus das Publikum von außen nach innen anziehen. Das versprachen die neuen Macher, die ein schlüssiges Konzept des rein privat finanzierten Kunst-Unternehmens für die Bespielung vorlegten. Aus dem Geist der Zwischennutzungskultur der Neunziger Jahre lebt die Temporäre Kunsthalle.

In zwei Monaten steht das Gefäß, im September werden Fassadenkletterer als erstes Erscheinungsbild die Wolke im Pixel-Look auf die Außenhaut auftragen, ihr weiß-blauer Entwurf stammt von dem Künstler Gerwald Rockenschaub. Im Inneren ist mit Werken der von Candice Breitz zu rechnen, einer längst überfälligen Schau der international gefragten südafrikanischen Künstlerin. Eröffnung am 17. Oktober.

Tribut an urbane Lebendigkeit

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Der Kunstbetrieb gehört zu den wichtigen Wirtschaftsfaktoren der Region. Tausende Künstler leben inzwischen in Berlin, Galerien, die auf sich halten haben hier wenigstens eine Filiale. Der Ruf nach einer Kunsthalle hallt weit zurück. Nun geht alles schnell. „Signalwirkung“ sagt Architekt Kraschnitz dem Unternehmen voraus, „Historisch“ nennt es Constanze Kleiner. Bis zum Bau des Humboldt-Forums erhält Berlin eine Halle für die Gegenwartskunst auf dem „besten Platz des Landes“, wie Volker Hassemer es ausdrückt. Und in der Tat leistet die Stadt ihren Tribut an ihre Künstler und Galeristen, denn schließlich erhebt sie den Anspruch, ein Wort mitzureden in einem neuen, quicklebendigen urbanen Milieu. Und alleine dafür ist dies ein deutliches Signal.

Spielplan für zwei Jahre

„Weltweit anerkannte Künstler, die mit Berlin verbunden sind und deren Arbeiten gesellschaftlich relevante und politische Themen aufgreifen“, werden eingeladen, die Halle bis 2010 zu bespielen – „mit einem direkten Draht in die Ateliers“, verspricht Kleiner. Acht Ausstellungen auf dem 600 Quadratmeter großen Innenraum, zwei an der Außenhaut, Café und Buchhandlung durch Sponsorfirmen ergänzen den Betrieb für die 300 bis 500 erwarteten Tagesbesucher. Der Bau wird von der Stiftung Zukunft Berlin mit 950.000 Euro finanziert, für den laufenden Betrieb müssen auch laufend Sponsoren gefunden werden. Aber daran fehle es nicht, sagt Kleiner, zahlreiche Sachsponsoren zeigten großes Interesse.

Zwei Jahre und ein bisschen mehr

Nicht nur temporär sondern auch flexibel soll die Kunsthalle als Motor agieren, inhaltliche Schwerpunkte nicht den Kunstfreiraum beschweren. Bei so viel Aufbruchstimmung scheinen zwei Jahre ein viel zu kurzer Zeitraum. Vielleicht wird ja – manch andere Provisorien haben es bereits bewiesen – die temporäre Lebensdauer am Puls der Stadt von selbst verlängert, das Humboldt-Forum noch verzögert.

„Eine Wolke kann man nicht bauen“, sagte einst Ludwig Wittgenstein. Hier wird eine hingemalt, nicht luftig-flüchtig sondern kantig-real, so leicht wird sie – wenn alles gut läuft – nicht wegzupusten sein.

photos: irmgard berner / nurart; Candice Breitz 2008

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