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Softcore - Teheran-Roman PDF Drucken

Die Hybris schriller Kunstszene

Worin unterscheidet sich die Teheraner Kunstszene von der Berliner? Bestimmt nicht durch den stereotypischen Kulturschaffenden Tirdad, wie ihn sein gleichnamiger Autor Tirdad Zolghadr in seinem furiosen Roman „Softcore“ beschreibt. Und wie man ihm in Berliner Szenekneipen zuhauf begegnet: Anfang dreißig, Koteletten, eckige Brille mit schwarzem Rahmen... von Irmgard Berner

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Berlin, Juli 2008 Und er redet so realitätsfern und pseudo-intellektuell wie viele seiner europäischen Kollegen.  Aber in Teheran eine Galerie zu eröffnen stellt eine Herausforderung der besonderen Art dar, auch für ihn, den Journalisten, der, nachdem er jahrelang um die Welt gejettet ist, in seiner Heimatstadt die ehemals florierende Cocktailbar „Promessa“ zu einer Galerie umfunktionieren will. Und das ein Vierteljahrhundert nach der islamischen Revolution. In dem inzwischen verlassenen und heruntergekommenen Ladenlokal möchte der Romanheld Kunstwerke präsentieren.

In dieser Szene spielt der Roman „Softcore“ – was  sinnbildlich Pornofilm oder auch eine spezielle Form von IP Core bedeutet. Was auch immer der Titel besagen will: mit einem ungeheuren Tempo, geistreich und witzig eröffnet Zolghadr seinen kleinen Roman.

Den Protagonisten treibt bei seinem Engagement für die Galerie denn nicht etwa sein Kampf für die Kunstfreiheit an, sondern eher seine dominante, wohlhabende Freundin Stella. Aber die politisch-explosive Atmosphäre Irans wird ihm und seiner ostentativ postmodernen Lebensweise zum Verhängnis. Tirdad wird verhaftet, weil er einen Blumenladen filmt, er gerät in Machenschaften, die er nicht versteht, er ist ferngesteuert und überfordert und redet sich dabei ein, er würde die Welt überfordern. "Die Hybris des Bohemiens in Teheran ist also eigentlich genau dieselbe wie an den anderen Orten der Handlung, seien sie Lagos, Beirut, Hamburg oder Zürich auch. Diese Grundhaltung aber ist in Teheran tödlich", schreibt Omid Nouripour, selbst iranischer Abstammung.

Ein rasend schlagfertiges Romandebüt des in Berlin lebenden Autors, der als Kunstkritiker und Kurator in der hiesigen Kunstszene verankert ist. Geboren wurde er in San Francisco, in der Schweiz ist er aufgewachsen, durch seine iranische Mutter ist er auch in Teheran zuhause.

 

"Softcore" von Tirdad Zolghadr und Johann Chr. Maass

Kiepenheuer & Witsch Verlag; Preis: EUR 8,95

 

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