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Träume sterben nicht

Die Farben von Baghdad - Irakische Künstler arbeiten trotz Bürgerkrieg und Terror unermüdlich

ImageDarweesh Jasim

Eine Ausstellung in Frankfurt zeigte ihre Werke. von Shirin Khalik

Frankfurt, Juli 2008 Der Irak und seine Hauptstadt Bagdad waren einst Kulturmetropole im Nahen Osten. Heute ist von dem märchenhaften Zauber von 1001er Nacht kaum noch etwas zu spüren. Trotzdem scheinen selbst in diesen trostlosen Zeiten die Kulturschaffenden des Irak nicht still zu stehen. Eine Ausstellung in Frankfurt zeigte ihre Werke.

Das einstige kulturelle Zentrum im Nahen Osten war das Land, in dem Tausend und eine Nacht spielte, in dem der Turm zu Babel stand und aus dessen Flüssen Euphrat und Tigris die Wasserbüffel stiegen. Das ist längst Vergangenheit. Ständig explodieren Autobomben, Menschen sterben und Kulturstätten liegen in Trümmern. Trotzdem scheinen selbst in diesen trostlosen Zeiten die irakischen Künstler nicht still zu stehen. Einer von Ihnen ist der Filmemacher S. Yaseen. „Es existiert eine aktive Kulturszene im Irak“, beschreibt er die Situation vor Ort. „Die Künstler sind miteinander vernetzt. Sie sind sehr motiviert und verarbeiten die fatale Lage ihres Landes in ihren Werken“, sagt Yaseen. Der Filmemacher ist nicht nur selbst aktiv, sondern setzt sich bei seiner Arbeit für die anderer Kulturschaffenden ein.

So initiierte er im Mai dieses Jahres gemeinsam mit dem Goethe Institut Frankfurt eine Ausstellung unter dem Namen „Die Farben von Bagdad“. Das Projekt zeigte Werke von vier aktiven Künstlern aus Bagdad, welche sich trotz ihrer verschiedenen Arbeitsweisen alle mit dem thematischen Schwerpunkt des Irak-Konflikts auseinandersetzten. Herausgekommen sind dabei nicht etwa melancholische Werke sondern solche, aus denen die Hoffnung spricht.

Tiefer Frieden in leuchtenden Farben

Die Idee zur Ausstellung entstand bereits 2006 in einem Workshop für irakische Filmemacher in Damaskus, der vom Goethe-Institut und der 3 Sat Redakteurin Regina Heidecke veranstaltet wurde. Der irakische Filmemacher und Workshopteilnehmer S. Yaseen gab den Anstoß dazu. Ein kleiner Anfang, der zu mehr führen soll. Die Ausstellung im Goethe Institut Frankfurt hatte eine große Resonanz und so hofft Yaseen, dass sich daraus weitere Projekte für irakische Künstler ergeben könnten.

Einer dieser irakischen Künstler ist der 1976 in Bagdad geborenen Mohammed Al Qasim dessen Bilder sich den Themen Tod und der Gewalt widmen. Al Qasim wohnt gegenüber einem Leichenhaus in Bagdad. Er beobachtet täglich die Geschehnisse vor seiner Haustür und versucht diese anschließend in seine Malerei zu integrieren. So sammelt er Kleidungsstücke von Straßenleichen und fügt diese als Elemente in seine Bilder mit ein. Es sind die gestorbenen Träume, die ihn beschäftigen. Auch seine eigenen. Die Ausdruckskraft seiner Bilder, die durch ihre leuchtenden Farben und Formen an die des Künstlers Marc Chagall erinnern, vermitteln jedoch keine Traurigkeit sondern eher eine Art tiefen Frieden. Künstler wie Mohammed Al Qasim gibt es einige in Bagdad. Sie wollen die Stadt trotz der anhaltenden Gewaltsituation nicht verlassen. Sie nutzen die Lage für ihre kreative Arbeit, in der sie ihre und die Situation ihrer Mitmenschen verarbeiten.

Der Künstler Darweesh Jasim konzentriert sich in seinen Bildern auf die Situation der Kinder im Irak. Die helle Grundierung seiner Werke lässt diese wie eine Mauer erscheinen auf der die Kinder ihre Spuren hinterlassen haben. Kindliche Zeichnungen gepaart mit Zeitungsfetzen, die an der Mauer prangen.

S. Yaseen verfolgt die Intension, das kulturelle Schaffen im Irak in das Augenmerk der westlichen Gesellschaft zu rücken. „Viele Menschen kennen den Irak nur aus den Medien. Er ist ihnen nur in Zusammenhang mit dem Wort Krieg ein Begriff. Projekte, wie die Ausstellung im Goethe Institut Frankfurt sollen jedoch zeigen, dass der Irak seine Vielfalt, seinen kulturellen Reichtum nicht verloren hat. Dass auch bei uns noch etwas anderes existiert außer Tod und Gewalt.“

Photo oben: Der Künstler Darweesh Jasim konzentriert sich in seinen Bildern auf die Situation der Kinder im Irak. Die helle Grundierung seiner Werke lässt diese wie eine Mauer erscheinen, auf der die Kinder ihre Spuren hinterlassen haben. Ihre Zeichnungen gepaart mit Zeitungsfetzen, die an der Mauer prangen. (Photo: Shirin Kalik)

 

Ausstellung: Die Farben von Baghdad
09.05. - 27.06.2008

Goethe-Institut Frankfurt

Diesterwegplatz 72, 60594 Frankfurt, Eingang: Kaulbachstr. 1
069 / 96 12 27 - 0

 

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