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Artist Christof Mascher PDF Drucken

Bilder sprechen doch

Der junge Maler Christof Mascher beeindruckt mit seinen Raum-Bildern

Ein Gespräch mit dem 29jährigen Künstler Christof Mascher auf dem Berliner Artforum über Kristallhäuser, individuelle Utopien in der Malerei, Behauptungen ohne Rückhalt, positives Feedback und negative Kritik als Antrieb.

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Image Christof Mascher im Gespräch mit Irmgard Berner

Berlin, November 2008 Glaubt man an Zufälle, so war die Begegnung mit Christof Mascher auf dem 13. Artforum Berlin so ein Fall, der uns zufiel, in der Warteschlange am Café-Tresen. Wir scherzten  zufällig über die monotone Vielfalt der Kaffee-Variationen und den leeren Magen, der einem in den vollen Ausstellungshallen nach einigen Stunden zu schaffen macht. Aus dem Geplänkel kristallisiert sich schnell Christof Maschers wahre Identität heraus: er ist Maler, und die Galerie Michael Janssen vertritt ihn. Spontan erklärt er sich zum Interview bereit. 

Christof Mascher, wie würden Sie selbst Ihre Bilder beschreiben?

Ich beziehe mich auf diese utopischen Architekten Wenzel Hablik, Bruno Taut, die hatten um die Jahrhundertwende die „gläserne Kette“, so eine poetische Kommunikationsform gebildet. Sie haben sich Briefe geschrieben, haben Zeichnungen zusammen entwickelt und sich geschickt. Sie wollten auf die Alpen sogenannte Kristallhäuser bauen, sind dann später auch auf Architekturmessen präsent gewesen, ich glaube 1920. Es gibt ein ganz berühmtes Haus von Bruno Taut – ein Glashaus – und ich versuche diese Elemente mit in meine Bilder hineinzuintegrieren, weil ich da spannende Bezüge finde: zu Utopien, zu individuellen Mythologien. Das ist eben das, wo ich dran bin.

Sie arbeiten mit dem Raum, mit Architekturen, aber auch mit graphischen Elementen,

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... graphische Elemente und das architektonische in den Raum Gehen ist eben ein Bestandteil davon, weil ich versuche, meine eigene Bildbehauptung, die nach Markus Steinweg, den ich sehr schätze, immer eine Behauptung ohne Rückhalt ist. Das heißt, ich mache die erstmal, ich gehe das Risiko ein, dass diese kleine Architektur – bildlich gesprochen – zusammenbrechen könnte oder nicht funktioniert. Das sind Versuche, den Bildraum zu bewältigen, die Leinwand, den Malgrund in den Griff zu bekommen. Das ist ein Teil der Strategie. Gleichzeitig ist es ein Transportmittel für Farbe und Strich und Duktus, Farbauftrag, Lasuren, die ganze Technik. Im Endeffekt geht es mir um die Farbe, wie sie auf der Leinwand aufgetragen ist, allerdings hat sich aus diesem Prozess das Thema entwickelt. Ich finde, dass es eigentlich schon genug Kunst und Malerei gibt und deswegen ist es eher eine Arbeit in der Nach-nach-Avantgarde. Es ist mehr wie eine semi-professionelle Forschung. Ich bin dann eben kein professioneller Forscher, sondern es sind Versuchsanordnungen. Und es endet nicht mit dem Bild, sondern es endet mit der Frage ans nächste Bild.

Sie sprachen von Leinwand, aber wenn man die Bilder hier anschaut, dann haben sie als Malgrund nicht die Leinwand sondern gelebten Grund.

Ich arbeite gern mit vorgefundenem Material, weil das schon eine Geschichte erzählt, genau wie ein Haus erst interessant ist, wenn man hundert Jahre drin gewohnt hat, und deswegen nutze ich, was mir der Alltag ins Haus spült. Hauptsächlich arbeite ich mit vorgefundenem Holz.

Und das Format? Hier hängen große Ölbilder aber auch Miniaturen. Wie bestimmen Sie die Ausmaße?

Das Format besteht hauptsächlich aufgrund von Gegebenheiten. Die Formate gehen von zigarettenschachtelgroßen Zeichnungen bis hin zu Formaten von sechs Meter zehn mal zwei Meter 20. Auf der Prag-Triennale habe ich ein so großes Bild gezeigt dieses Jahr.

Was für einen Eindruck haben Sie hier auf dem Artforum?

So richtig viel habe ich noch nicht gesehen, ich bin gerade erst angekommen, aber ich finde es ist eine gute Stimmung, sehr unaufgeregt, entspannt. Ich werde mir alles ganz in Ruhe anschauen.

Die Nachfrage hier in Ihrer Galerie, nach Ihrem Werk ist ja auch rege!

Das Feedback ist sehr gut. Deswegen bin ich einfach dran, es ist ein intensiver Austausch, ich freue mich über die Möglichkeit, meine Arbeit zu kommunizieren, und, ja ich bin mal gespannt.

Welche Ausbildung genossen Sie, wo würden Sie Ihren momentanen Stand der Entwicklung einstufen?

Ich bin an der Kunsthochschule Braunschweig 2004 zu meinem jetzigen Professor gekommen, zu Walter Dahn, der bei Joseph Beuys studiert hatte damals und bin jetzt Meisterschüler von Walter Dahn und mache meinen Abschluss. Ich bin noch genau ein Jahr an der Akademie und habe dort ein eigenes Atelier, einen eigenen Raum für mich zum Arbeiten, was ich sehr genieße. Bin allerdings, was vielleicht nicht so häufig der Fall ist, aber bei mir ist es eben so, schon seit zwei Jahren zwar neu auf dem Kunstmarkt, bin da vertreten und arbeite auch daran, die Ausstellung fürs nächste Jahr vorzubereiten und das wird, glaube ich, ganz spannend.

Wo?

Ich werde nächstes Jahr im Von-der-Heydt Museum in Wuppertal was zeigen. Dort gibt es die Ausstellung „Deadlines“, kuratiert von  Dr. Oliver Zybock. Ich werde versuchen, den Rahmen etwas zu erweitern, ein Bild zu realisieren mit den Maßen vier mal acht Meter. Da bin ich selber schon jetzt ganz scharf drauf, das umzusetzen.

Klingt äußerst spannend. Die Galerie Michael Janssen vertritt Sie in Deutschland, und sonst?

Genau. Und ich arbeite mit einer Galerie in Zürich zusammen, mit rahncontemporary. Das ist eine junge Galerie, ganz neu. Dort werde ich nächstes Jahr im August etwas zeigen.

War es denn schwer, eine Galerie zu finden, oder wie kam das zustande?

Ich habe mich gar nicht so sehr darum gekümmert, sondern die Künstlerzwillinge Gert und Uwe Tobias haben mich bei einer kleinen Ausstellung im Off-space gesehen und haben mich dann eingeladen zu einer Group-show nach Köln, zu Michael Janssen, und dann hat sich daraus die weitere Zusammenarbeit ergeben.

Schön, klasse! Schon früh positive Resonanz ...

Ich sehe das positive Feedback oder überhaupt Feedback als einen Antrieb. Allerdings ist es auch so, wenn das Feedback nicht gut ist, verstärkt es den Antrieb eher. Das heißt man ist so zusagen nicht aus der Bahn zu kriegen, weil man versucht, mit den Umständen zu leben und dann eben auch zu sublimieren, ja, seine Positionen auszubauen und zu stärken. Deswegen gibt einem gutes Feedback Kraft, das ist ganz wichtig, auch als eine Bestandsaufnahme von der Gegenwart, auch was gerade passiert. Ein Feedback ist wichtig, weil man selber sehr mit seiner Arbeit verbunden ist und nicht genug Abstand hat meistens. Das Tolle ist dann eben, wenn eine negative Kritik kommt, dann nehme ich die auch nur als Antrieb und will es natürlich dann erst recht wissen.

Ist es aber nicht so, dass Sie das überholt, dass Druck entsteht?

Das wird ganz bewusst auch angesprochen und geplant. Wenn Druck entsteht, muss man auch genau damit umgehen. Das ist wie mit Ängsten: entweder verdrängen, oder sie mit ins Gepäck nehmen und darum wissen. So sehe ich das. Da muss man eben einfach nach vorne gehen!

Das Gespräch führte Irmgard Berner

Photos: nurart / courtesy gallery michael janssen

 

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