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Rothko / Giotto PDF Drucken

Der Wahrheit der Farbe so nah

Christopher Rothko spricht über seinen Vater Mark und freut sich über die feine Ausstellung "Rothko / Giotto" in der Gemäldegalerie

ImageImage Giotto: KreuzigungChristi, 1315; Rothko: Reds no.5, 1961; Giotto: Marientod, 1310 (von li nach re). photos: nurart; smb

Berlin, Februar 2009. Kinder berühmter Menschen haben oft kein gutes Verhältnis zu ihrem Vater oder ihrer Mutter. Nicht so Christopher Rothko, der Sohn von Mark Rothko, einem der wichtigsten Maler des 20. Jahrhunderts. Sein Vater war ein Star der Kunstszene der Fünfziger und Sechziger Jahre, der bis zur Selbstzerstörung für seine Malerei lebte. von Irmgard Berner

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 Christopher Rothko vor dem Bild mit seinem Vater Mark Rothko, photo: epa

Diese Ausstellung ist ein kunsthistorischer Meilenstein

Großflächig schwebende, verschwimmende Vierecke in monochromen Farben, kräftig leuchtende bis düster dunkle Pigmentschichten auf Leinwand aufgetragen, charakterisieren Rothkos monumentales Werk, das dem amerikanischen Expressionismus, der „New Yorker Schule“ zugerechnet wird. In umfangreichen Werkschauen und Retrospektiven waren die millionenteuren Gemälde gerade in den letzten Jahren in New York und London, Hamburg und München zu sehen.

Und nun ziehen in Kooperation die Museumsverantwortlichen der Neuen Nationalgalerie Berlin ihren einzigen im Bestand befindlichen Rothko ans Tageslicht, das in schönsten Rottönen strahlende Bild „Reds no. 5“ von 1961, und verleihen ihn an die Gemäldegalerie, wo er nun in einem kapellenartigen Raum zwischen zwei Tafelbildern des Frührenaissancemalers Giotto hängt. Eine Hommage an Rothkos Bezugnahme zur tiefgründigen Farbflächenmalerei jenes Künstlers, der an der Aufbruchstelle vom Mittelalter zur Neuzeit in Italien wirkte. Zur Eröffnung ist Christopher Rothko nach Berlin gereist. Kurartor und Initiator von „Rothko / Giotto“ Stefan Weppelmann von der Gemäldegalerie bereitet mit dieser intimen, meditativen Ausstellung vielleicht genau den Blick auf „Reds“, der Rothko vorgeschwebt war: Im Abstand von 45 cm in Kontemplation zu verfallen und in das Bild mit seinen Nuancen von Magenta über Krapplack bis Kadmiumgelb einzutauchen.

Überhaupt hat Mark Rothko sich für seine Bilder, die er hütete wie seine Augäpfel, nur optimale Betreuung gewünscht, aber nicht immer bekommen. In seinen eigenen Kindern, Kate und Christopher, hat er sie nach seinem Tod 1970 und einem Aufsehen erregenden Prozess Anfang der Siebziger Jahre gegen die Kunstmarktmaffia der Epoche, gefunden. Sie vertreten das Vermächtnis ihres Vaters mit Herz und Verstand.

Die Wahrheit des Künstlers - ein Familienalbum

An diesem Nachmittag bemüht sich Christopher Rothko, seinen Jetlag zu überspielen. In der Wandelhalle der Gemäldegalerie hat er gerade einen halbstündigen, hochkonzentrierten Vortrag über „The Artist’s Reality. The Crystal Ball“ gehalten, das zentrale künstlerische Manifest seines Vaters. Vor fünf Jahren begann er diese philosophische, kunsttheoretische Niederschrift aus den Jahren 1936-40  zu lesen, entziffern und zu editieren. Als er damals die zerknitterten vergilbten Schreibmaschinenseiten des Manuskripts und den vielen handgeschriebenen Randbemerkungen durcharbeitete, hätte er sich immer wieder gefragt, warum er das alles mache, erzählt Christopher offen. Er sei zu dem Schluss gekommen, er mache das alles nur für sich selbst. So entstand ein sehr persönliches Buch, ein Familienalbum. Nach seinem Vortrag sieht er aber doch blass und etwas erschöpft aus. Der schlanke Mittvierziger war erst sieben Jahre alt, als sein Vater sich 1970 das Leben nahm. Zusammen mit seiner älteren Schwester Kate verwaltet der studierte Psychologe heute den riesigen Nachlass seines Vaters. Auf den ersten Blick verkörpert er in seinem dunklen Hemd und Anzug den klassischen amerikanischen Ostküstenintellektuellen.Man fragt sich, warum er die Mühe auf sich nimmt, wegen einer so kleinen Ausstellung nach Berlin  zu kommen.

Image„Ich denke, dies ist eine sehr wichtige Ausstellung. Als ich die Schriften meines Vaters publizierte, träumte ich genau von dieser Art von Ausstellung“, sagt Christopher Rothko. Die meisten Menschen kennen Mark Rothko als Vertreter der Moderne, als New Yorker Maler, aber die wenigsten wüssten, wie sehr er jenseits aller Kategorisierungen die Gemälde der Renaissance - und vor allem Giottos - liebte. Dass nun ein Kurator diese Vorliebe aufgreift und daraus eine so klar fokussierte Schau macht, begeistert Christopher. „Es ist genau das, was ich mir aus der Veröffentlichung des Buches erhofft hatte!“ betont er.

Rothko holt Räume und Welten in die Moderne

Das Buch mit den Schriften Rothkos brachte Stefan Weppelmann erst auf die Idee zu dieser Kabinettsausstellung. Eingerichtet hat er, in Zusammenarbeit mit Gerhard Wolf, Direktor des Kunsthistorischen Instituts Florenz und der Unterstützung von Bernd W. Lindemann, Direktor der Gemäldegalerie, einen Stimmungsraum, in dem der Betrachter Hauptdarsteller ist – ganz im Sinne Rothkos. Zu sehen sind nichts weiter als drei Bilder: Reds no.5 an der Mittelwand, links flankiert von Giottos „Kreuzigung Christi“ und dem „Marientod“ von 1310. Die zierlichen Goldtafeln mit den Faltenwurf-bewegten Figuren strahlen aber gerade durch das intensiv leuchtende Rot von Rothkos Farbflächengemälde umso mehr.

Wie intensiv sich Rothko mit der Kunst der italienischen Renaissance auseinandergesetzt hat, wurde bisher wenig beachtet. In seinen Schriften hat Rothko deutlich gemacht, dass er mit seiner Kunst nicht nur Bilder, sondern Räume und damit Welten erschaffen will. Ganz im Sinne der Maler der Frühen Neuzeit. Darin liegt wohl auch die aufgekeimte Popularität und der überwältigende Erfolg Rothkos in jüngster Zeit: in seiner Sinnsuche, ja der Suche nach dem Übersinnlichen. Und genau dem wird das kapellenartige Arrangement des kleinen Ausstellungsraumes, zu dem man erst gelangt, wenn man an den Tafelbildern des Trecento und Quadrocentro vorbeigegangen ist, gerecht, und es verdeutlicht eine weitere Verbindung zwischen Rothko und Giotto: den gleichsam sakralen Anspruch der Malerei.1954 hatte Rothko in einem Interview den Wunsch geäußert, es möge wieder Bilderräume zum Meditieren geben, so wie Kapellen einen Wanderer zum Innehalten vor einem religiösen Bild einladen.

Und schafft Findlinge aus dem Paradies

Christopher Rothko hat letzten Sommer von Stefan Weppelmann über dessen Absicht erfahren, Rothkos Bild in Kontext mit den zwei Giottos auszustellen. „Ich freute mich sehr über die Einladung, hier einen Vortrag zu halten, besonders als ich hörte, wer noch eingeladen ist. In den USA sind es doch immer dieselben Leute“, lacht er. Er fand sich durch Nationalgalerie-Chef und Leihgeber von „Reds no.5“ Udo Kittlemann und den Basler Kunsthistoriker Beat Wyss in guter Gesellschaft. Die Studientage gehören inzwischen zum regelmäßigen Angebot der Staatlichen Museen, wo interessiertes Publikum hochkarätige Vortragende aus Kunst und Wissenschaft erleben kann.

Beat Wyss beschrieb bei seinem Eröffnungskolloquium die Wahlverwandtschaft zwischen Rothko und Giotto als einen „Krebsgang der Moderne. Im Moment ihrer höchsten Verfeinerung beginnt sich die Kunst des sogenannten Primitivismus und sucht den Heimweg in den Anfängen.“ Die Primitiven seien für diese Maler wie ein Findling aus dem Paradies, den sie im Tausch mit der modernen Zivilisation einzulösen versuchten. In der Tat kommt der Rothko-Verehrer mit Giotto im Blick dem Himmelreich ein Stück näher.

Mark Rothko suchte das Übersinnliche mit seiner Malerei zu ergründen. Im irdischen Leben hat er, wie seine engsten Freunde berichteten, seine Kinder über alles geliebt. Für Christopher war das Lesen der Schriften seines Vaters so, als hörte er dessen Stimme immer und immer wieder, als führten sie eine Konversation. Ob er sich auch an die Liebe seines Vaters erinnern könne?  Die Erinnerungen sind vage, aber „Wenn ich etwas über ihn höre, weiß ich sofort, ob es wahr ist oder nicht.“ Er habe einen tiefen Instinkt für ihn. 

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ROTHKO / GIOTTO – Die Berührbarkeit des Bildes

Gemäldegalerie   6. Februar - 3. Mai 2009

Staatliche Museen Berlin , Kulturforum  Potsdamer Platz

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