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Fotografie: Kurt Buchwald PDF Drucken

Jeder Arbeiter ein Künstler

„Die Arbeit – Fotografien 1982 bis 1989“ -  zwei künstlerische Positionen aus der DDR

ImageWir kennen sie nur zu gut, verrichten sie täglich, im Büro, zu Hause, auf der Strasse oder in der Fabrik. Manchmal verschwinden wir sogar in ihr. Die Arbeit ist unser täglich Handeln nicht nur für unser täglich Brot. Ihre Wertschätzung unterliegt einem ständigen Wandel, ideell, materiell und ideologisch. Aber kann Arbeit ein Mysterium sein?

von Irmgard Berner

Photo: Asphalt & Arbeit, Kurt Buchwald

Berlin, November 2009. Das ist eine der Fragen, der die Ausstellung „Die Arbeit – Fotografien 1982 bis 1989“ im „Studio im Hochhaus“, der Kunst- und Literaturwerkstatt Hohenschönhausen, mit den Mitteln der Fotografie nachgeht. Sie bildet das erste Projekt einer mehrteiligen Serie und startet in das Thema Arbeit mit zwei nicht allzu kontroversen künstlerischen Positionen, hier gleichsam als Rückblick. Die Berliner Fotokünstler Kurt Buchwald und Georg Krause, beide Mitte Fünfzig, versetzen uns mit ihren Schwarzweißfotos in die späten Jahre des Arbeiter- und Bauernstaates, ihrer Heimat DDR. Image

(Photo: Georg Krause; Schmelzer, 1982)

Ihr Blick ist kritisch und direkt, das verbindet sie. Bezeichnend ist, welch andere Sicht ihre Fotos aufblättern: Arbeit war nicht nur Job, sondern ein Recht, und: Arbeit war Lebensidee. Ob in der Schmiede, der Lackierwerkstatt, am Schmelzofen oder bei Zigaretten und Limonade am Pausentisch, in Georg Krauses Aufnahmen strahlen die Gesichter der Arbeiter ein Selbstverständnis aus ihren Aufgaben heraus aus, gewürzt mit einer Spur Milieu und - einem Rest Ideologie? Doch Weltanschauung ist das eine und Zweifel im Blick der Arbeiter sind das andere: bleischweres Schweigen liegt auf diesen Bildern, und macht sie umso beredter.


Image(Photo: Asphalt & Arbeit, Kurt Buchwald)

In Kurt Buchwalds Fotografienwelt verwischt und verschwindet der Tätige auf rätselhafte Weise in der Arbeitsaktion. Ein spannender Ansatz. Er speist sich vornehmlich aus der Konzeptkunst: Schon in den 70er und frühen 80er Jahren fotografierte Buchwald Kunst-Aktionen und stieß mit seiner vom Klassenfeind beeinflussten Kunstauffassung auf Widerstand bei den Kulturgenossen. Der Autodidakt ließ sich nicht beirren, tauchte weiter mit der Kamera in die Details von Arbeitsabläufen ein. Und formte die Aussage von Josef Beuys „Jeder Mensch ist ein Künstler“ um in „Jeder Arbeiter ist ein Künstler“. Ihn interessiere der Austausch zwischen Mensch und Material, sagt er. Der Arbeiter, der kniend den heißen Asphalt auswalzt oder mit der Schippe in einen Haufen Erde sticht und das Material bewegt.

Faustkeil und Schmiedehammer

In enger Zusammenarbeit mit Kurt Buchwald hat Galerieleiterin Brigitte Graf die Fotoschau in den fünf Räumen der ebenerdig in einem Plattenhochhaus gelegenen Galerie entwickelt. Die Auseinandersetzung mit dem Komplex Arbeit soll eine rein künstlerische sein, weder  ideologisch, noch sozioökonomische Analyse. Am treffendsten gelingt das in Buchwalds Fotoserie „Asphalt & Arbeit“ von 1986, einer detailgenauen, fotografischen Annäherung an das Thema Arbeit in Ausschnitten. Auf dem 12-teiligen Bild-Tableau stehen, für die sachliche Ebene, der zerbeulte Metalleimer mit dem dickflüssigen Teer und die aus alten Autoreifen gefertigten Knieschoner des Asphaltarbeiters. Für die Handgriffe wiederum steht eine bildfüllende Hand auf schwarzer Asphaltmasse beim Ausglätten des Asphalts mit einer Holzspachtel. Sehr eindringlich sind die Arbeiter-Portraits in dieser Serie, klare ernste Gesichter voll fragender Skepsis. Die Abrechung bildet das Ende der Arbeitskette: In Buchwalds Zyklus ist es der Lohnstreifen in der Hand des Arbeiters.

Zwischen diese Ebenen setzt er immer wieder Bilder der Bewegung, das Verwischen und Verschwinden des Arbeiters in seiner Tätigkeit. Auf einigen Fotos bleibt nur der Fuß in einem schweren Arbeitsschuh auf dem körnigen Bitumen konkret und scharf zurück. Denn „der Schritt ist die erste Bewegung in der Arbeit“, sagt Buchwald. Aufgenommen hat er sie 1985 auf analogem Filmmaterial; mit mehreren Filtern und langer Belichtungszeit gelingt ihm das rätselhafte Kunstwerk. Das Archaische, Ursprüngliche interessiere ihn am Thema Arbeit, leidenschaftlich vergleicht er das Schwingen des schweren Schmiedehammers mit dem Faustkeil des Steinzeitmenschen, beide verformen Metall. Und schon ist Buchwald wieder bei seinem Thema, der Bewegung, der Aktion. „Arbeitshaltungen“ steht in Handschrift auf einem der Blätter aus den frühen 80er Jahren. Der Arbeiter auf dem heißen Asphalt verschmilzt selbst mit der Masse. Der schwarze Teer mit den groben Sandkörnern glänzt feucht. Gäbe es in der Fotografie Gerüche, man könnte ihn riechen.
Es ist diese Sinnlichkeit, die an Kurt Buchwalds Bildern fasziniert. Im Konkreten wie im Verschwinden: der Fuß im schweren Schnürschuh, kontrastreich scharf, der Körper - nur noch ein Hauch - hat sich schon wegbewegt. Natürlich zur Arbeit.

Studio im Hochhaus, Hohenschönhausen, Zingster Strasse 25, bis 10. 1. 2010

ImagePhoto: Asphalt & Arbeit, Kurt Buchwald

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