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Autocenter Kunst-Auktion PDF Drucken

Jetzt denken wir mal wirtschaftlich

10 Jahre AUTOCENTER Benefiz-Auktion: Für das Fortbestehen des Autocenters kam am 8. September hochkarätige Kunst unter den Hammer - als Charity des Auktionshauses Phillips de Pury und mit großzügigen Spenden der Künstler

Berlin, 8. September 2011. Nach einer gut einstündigen Auktion, die Henry Allsop mit einer Ladung britischem Humor und launig geschwungenem Hammerschlag führte, wurde ein Erlös von 86.050 Euro erzielt. Das reiche für zweieinhalb Jahre Miete, sagte Maik Schierloh nach Verkündung des Ergebnisses. Erhofft hatten sie sich Einhunderttausend. Aber das Fortbestehen des Autocenter ist erstmal gesichert.

Erwartungsgemäß hoch gesteigert wurde Eberhard Havekosts "Tierauge 2" und erreichte 18.000 Euro, enttäuschend schlecht ging Katharina Grosses "Untitled 2010" weg.

Joep van Liefland und Maik Schierloh in ihrem Projektraum Autocenter vor einem der Lose der Auktion, die Arbeit "Lichtbild Verschränkt" 2011, von Olaf Holzapfel, und darunter legt sich "THE objectile (sweat)" 2005, von Thomas Eller quer. photo: © iberner

von Irmgard Berner

Wer am Donnerstag ein Kunst-Schnäppchen ersteigern wollte, musste also ins Autocenter

Berlin, 6. September 2011. Der ungewöhnliche Kunstort in Friedrichshain geht zu seinem 10jährigen Bestehen einen für ihn bisher unüblichen Weg: nämlich Kunst unter den Hammer und damit unter die Käufer zu bringen. „Die Idee ist ganz toll“, sagt Shirin Kranz, Spezialistin für zeitgenössische Kunst vom renommierten Auktionshaus Phillips de Pury, das die Versteigerung durchführen wird. Kranz kannte das Autocenter vorher nicht. Aber das Projekt, für diese Off-Location, die eine derart hochkarätige Künstlerliste vorweisen kann, eine Benefizauktion durchzuführen, habe sie überzeugt.

Olafur Eliasson, Your world machine, 2010 (Steel, magnet, concave mirror, acrylic glass, aint, rubbe, 35 x 32 x 13 cm); Installation view at Autocenter Benefit Auction, 2011. Photo: © iberner

36 Arbeiten von 36 Künstlern - die Liste, die die Autocenter-Betreiber Joep van Liefland und Maik Schierloh für die Auktion zusammengestellt haben, liest sich wie das Who is who der Kunstszene. Olafur Eliasson, Thomas Scheibitz, Jorinde Voigt, Eberhard Havekost oder Katharina Grosse aus der Riege der etablierten Künstler spendeten Malereien, Papierarbeiten, Objekte. Sie hängen nun neben einem Cyprien Gaillard und jungen, aufstrebenden Positionen von aids 3D oder Josh Kolbo im Generationen-Mix. Mit ihren Geschenken bezeugen die Künstler ihre Wertschätzung und honorieren das langjährige persönliche und finanzielle Engagement der beiden Autocenter-Betreiber.

Denn Idealismus, Freude an der Kunst und den Künstlerfreunden waren immer der treibende Motor für Liefland und Schierloh. 2001 gründeten sie mit einer spontanen Kunstaktion den Projektraum in einer ehemaligen Autolackiererei – daher der Name. Die Bilanz seither ist bemerkenswert: Jonathan Meese performte hier 2003 auf einem der drei berauschten Oktoberfeste, das unter anderen André Butzer organisierte, und für Christoph Schlingensief war es 2008 der erste Ort, wo er seine Krebserkrankung künstlerisch verarbeitete. Künstler wie Katja Strunz, Clemens Krauss oder Tatjana Doll konnten sich hier ausprobieren.

Martin Eder, Edition - Les Nus #8995 , 2008, Fotografie 43,6 x 29,5 cm; Auflage: 4/35 | courtesy Galerie EIGEN + ART, Leipzig/Berlin

Dass aber Zeit, Geld und Schweiß nicht unbegrenzt und immer so ganz nebenbei fließen wollen, haben die beiden Künstler Liefland, 45, und Schierloh, 43, dem die Szene-Bar Babette in der Karl-Marx-Allee gehört, zur Genüge erfahren. „Ich mache das mit Freude, aber es macht einen auch verrückt“, sagt Liefland, der 1996 nach Berlin kam. Nach zehn Jahren gehe das einfach zu sehr auf die Substanz. Das möchten sie ändern. „Wir dachten, jetzt denken wir mal wirtschaftlich“, fügt der gebürtige Holländer hinzu. Denn bisher finanzieren sie gemeinsam das Autocenter aus eigener Tasche, betreiben es nicht-kommerziell und ohne Fördergelder – für Projektanträge fehlte immer die Zeit - mit großem, auch handwerklichem Einsatz. Ausstellungen stellten sie oft im Vierwochenrhythmus mit den Künstlern auf die Beine. Kurzfristig und unbürokratisch kamen mehr als 120 Schauen mit über 400 internationalen Künstlern zusammen. Gezeigt wurde aber immer nur, was ihnen selbst gefällt, und das auf hohem Niveau.

Preview-Show: bis zur Auktion am Donnerstag um 17 Uhr kann man sich schon mal seinen Favoriten aussuchen. photo: © iberner

Sprungbrett auf den Kunstmarkt

Das dynamische und autonome Konzept hat sich längst zu einer festen Größe auf dem non profit-Kunstfeld etabliert. 2008 ist das Autocenter innerhalb des Bezirks Friedrichshain in eine 333 Quadratmeter große Etage über einem Supermarkt umgezogen und hat längst zu seiner wortimmanenten Konnotation gefunden: ein Center, wo Kunst und Künstler sich und ihre Kunst selbst zeigen. Auch deswegen findet Shirin Kranz eine solche Off-Location für Berlin in der momentanen Entwicklung absolut erhaltenswert, „weil es eine großartige Plattform für die Künstler gerade am Anfang bietet und dann einen Sprung in den etablierten Markt möglich macht. Deswegen unterstützen wir das gerne.“

Jonathan Meese,“ROTZLÖFFEL BRÜLLT: KEIN “ICH” IST GEILSTE ZUKUNFT, MEESENFGURKE GARANTIERT ’S EUCH, GRATISIS ... (SCHNURRLTS ’ EUCH)” Oil, acrylic and mixed media on canvas, 2010; photo: © iberner

Der Grund für die Auktion ist also, das Projekt finanziell auf sichere Beine zu stellen und zu erweitern. An der Programmierung soll sich nicht viel ändern. Aber die Miete und eine Assistenten-Stelle für die bürokratische und logistische Abwicklung des Programms in den nächsten drei Jahre sollen finanzierbar werden, und „nicht jede Schraube selber raus- und reindrehen zu müssen.“ Die Versteigerung findet im Ausstellungsraum statt, dessen blaugelb gestreifter, unverschalter Plastikplafond als Dauerprovisorium inzwischen zum Autocenter-Label geworden ist. Die Werke sind kompakt an der Längswand gehängt und für potentielle Kunden gut zu überblicken. Es geht nicht nur um künstlerische Positionierungen sondern eben, dass Geld in die Kasse fließt.

Mit dem Auktionshaus Phillips de Pury konnte nicht nur das Autocenter einen renommierten Charity-Akteur gewinnen, sondern auch der Käufer kann profitieren: Zum einen liegt der Lospreis niedrig - ein Werk gibt es schon ab 300 Euro, das teuerste ist ab 30.000 zu ersteigern. Die Einnahmen gehen direkt an den Autocenter-Verein, die Arbeiten können bei Barbezahlung gleich mitgenommen werden. Zum andern wird im Unterschied zu einer normalen Kunstauktion in großen Häusern keine Kommission von 25 Prozent draufgeschlagen. Hier wird nur der Hammerpreis bezahlt.

Ein Schnäppchen also. Losnummer eins bis sechsunddreißig, der Hammer wird im Ein- bis Zweiminutentakt fallen. Dass der eigens aus London angereiste Spezialist Henry Allsopp den Hammer schwingen wird, untermauert nur den Wert der feinen Auswahl. Das Ziel, alle Bilder zu verkaufen und eine gesicherte Finanzierung für die nächsten drei Jahre zu erreichen, liegt zum Greifen nah.

Bild oben: Kooperation zum weiteren Fortbestehen des Autocenters: Shirin Kranz vom Auktionshaus Phillips de Pury und Joep van Liefland. photo: © iberner

AUTOCENTER, Eldenaer Strasse 34 a, via James- Hobrecht-Str., über dem Supermarkt, Friedrichshain.

Auktion: Do. 8. September, 17 Uhr (Einlass 16 Uhr). Preview 7. September 15-18 Uhr. Akkreditierung für die Auktion am 8. September unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Die folgenden Künstler sind beteiligt:

aids 3D, Olivia Berckemeyer, Marc Bijl, Ronald de Bloeme, Mike Bouchet, Lutz Braun, Aaron Curry, Martin Dammann, Tatjana Doll, Iris van Dongen, Zhivago Duncan, Martin Eder, Olafur Eliasson, Thomas Eller, Armen Eloyan, Cyprien Gaillard, Katharina Grosse, Eberhard Havekost, Thilo Heinzmann, Gregor Hildebrandt, Andy Hope 1930, Olaf Holzapfel, Christian Jankowski, Josh Kolbo, Elke Krystufek, Joep van Liefland, Robert Lucander, Jonathan Meese, Isa Melsheimer, Frank Nitsche, Kirstine Roepstorff, Thomas Scheibitz, Maik Schierloh, Jannis Varelas, Jorinde Voigt, Thomas Zipp

Eine Online Preview ist unter www.artnet.com/autocenter.html verfügbar.

Show-room | photo: © iberner

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