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Israeli Artists - Georg Kolbe Museum Berlin PDF Drucken

Body of Work and Fragments

“Body without Body” in Georg Kolbe Museum Berlin:  twelf contemporary Israeli sculptors show works and visions of the body, curated by Tel Aviv-based artist Liav Mizrahi.

Berlin, Dec. 2011. Concerning his motives in developing an exhibition concept that takes into account the specific context of the Georg Kolbe Museum, he explains: “The personal experience during my stay in Berlin and the involvement with Georg Kolbe’s sculpture made me think about the representation of the body in contemporary art. In the 1920s Paul Schilder, a German psychiatrist and psychoanalyst, coined the term ‘body image’ (Körperschema).

He argued that the body is a tool that can expand and contract. Schilder further claimed that all that comes into contact with the body is loaded with libidinal-narcissistic energy effectively making the object a part of the body. ‘Body image’ is thus constituted by the relationship between its corporality and the objects linked to it: hat, towel, prosthesis, bed and so on. Similarly, young Israeli artists represent historically, socially, politically and artistically layered visions of the body. In my opinion, these layered visions uncover this generation’s unconscious experience of wars in Israel. In addition, contemporary Israeli art includes almost no figurative sculpturing to build from. Most of these artists fragment the body: they cut, mutate, degenerate, and crucify the human figure. This abstraction could be linked to the Biblical commandment: ‘You shall not make for yourself an idol.’ Furthermore, it echoes the Third Generation of Israeli art, with its emphasis on Paucity of Material.

The exhibition ‘Body without Body’ draws attention to an abstract form of sculpture inspired by the body or objects connected with it. The body may appear as a fragment or disappear entirely. The body is a remindful body, it brings global and local, private and collective events to mind. The exhibition opens up a space for these intertwined images of the body.” (georg kolbemuseum)

Participating artists: Elad Armon, Lea Avital, Avital Cnaani, Amir Fattal, Varda Getzow, Erez Israeli, Gabi Kricheli, Liav Mizrahi, Ariel Reichman, Ariel Schlesinger, Danny Yahav-Brown, Gil Yefman

Supported by the Israeli Embassy in Germany, the Ursula Lachnit-Fixson Stiftung Berlin, Rafael Roth and the Friends of the Georg Kolbe Museum.

Georg Kolbe-Museum is located in the former studio-building of the sculptor Georg Kolbe (1877–1947) in Berlin-Westend close to the Olympic Stadium dedicated to the art of sculpture. Created from the estate of Georg Kolbe, this was the first foundation of a new museum in West Berlin in 1950. It was built in 1928 based on designs by Kolbe by Ernst Rentsch and borders on a sculpture garden that is a protected monument as is the whole ensemble. An annex was added in 1996, in order to meet the increased need for professional storage and the continued growth of the exhibition operations.

Irmgard Berner schrieb dazu in der Berliner Zeitung:

Ich bin nicht hier

„I am not here“, sagt uns das Blatt Papier. Das Körperbild in Form eines DinA4-Zettels bringt etwas auf den Punkt, nein aufs Papier, was neugierig macht. Jemand war hier, geblieben ist ein Objekt als Stück Erinnerung. Sein Körper ist weg, verschwunden, zurück bleibt allein die Aura des Abwesenden. Der israelische Künstler Ariel Reichmann hat es aufgeschrieben und zwischen die Körperbilder seiner Künstlerkollegen in den weißen Ausstellungsraum des Georg Kolbe Museums auf den Boden gelegt.

An der Wand haftet auf Augenhöhe ein kleiner Riegel Schokolade in Goldpapier, die Folie ist aufgebrochen, die Schokolade angebissen. Auch hier war jemand. Körperbildlich betrachtet gleicht dieses zweckentfremdete Leckerstück einem Miniaturtorso im Goldfrack, so als würde es heimlich lustvoll das hügelige Strumpfzottelwesen „Tel“ bezirzen, das sich am anderen Ende des Raumes erhebt. Aber weder die aus erdfarbenen Feinstrumpfhosen gebaute Skulptur von Varda Getzow - sein Titel bezieht sich auf das hebräische Wort für archäologischen Hügel, so heißt Tel Aviv eben auch Frühlingshügel - noch Danny Yahav-Browns Schokoladen-Ready-made wollen Skulpturen im figurativen Sinne sein. Sie sind abstrakt, Körper ohne Körper. „Body without Body“ lautet denn auch der Ausstellungstitel. Und der ist für den israelischen Kurator und Künstler Liav Mizrahi zugleich Konzept.

Zwölf Künstler aus der zeitgenössischen israelischen Kunstszene, von denen einige, wie Varda Getzow oder Amir Fattal, in Berlin leben, hat er hierher eingeladen und ihre Arbeiten auf den zwei Etagen des Museumsanbaus versammelt. Viel Luft umgibt die zumeist postminimalistischen Werke. Mehr Zeichen und Spuren als Objekte und Skulpturen, wie zufällig hinterlassene Dinge, die der Mensch trägt oder sie für seinen Körper braucht. Gürtel, Gabeln, Spiegel oder ein Handtuch und Papier zu Bildern geformt. Temporäre Eingriffe, flüchtige Fragmente, die mehr von einer zerbrechlichen Leichtigkeit des Daseins als von der gebrochenen Schwere einer Vergangenheit oder Gegenwart erzählen. Und das obwohl israelische Künstler nicht ohne den Kontext zum Spannungsfeld der politischen, historischen und gesellschaftlichen Situation ihres Landes arbeiten. Oder vielleicht gerade deswegen.

Liav Misrahis Anliegen ist es vor allem, ihre Arbeiten mit Georg Kolbes Skulpturen in einen abstrakten Zusammenhang zu stellen. Ohne Verbindung zum Bildhauer Kolbe (1847-1947) und dessen ehemaligem Atelierhaus im Berliner Westend, das seit 1950 Museum ist, wäre diese Ausstellung nicht zu denken, betont der 1977 in Haifa geborene und in Tel Aviv arbeitende Künstler. Kolbes ruhig bewegte Bronzestatuen, die den beschaulichen, mit Mauern eingefassten und von hohen Kiefern beschatteten Garten und Hof bevölkern, umgarnen trotz ihres nationalistischen Pathos’ den Besucher ja schon bei der Ankunft. Sie haben Mizrahi bei einem Aufenthalt vor drei Jahren dazu angeregt, sich künstlerisch intensiv mit dem Körper und dessen Repräsentanz auseinander zu setzen. Besonders Kolbes Schaffensperiode der 1920er bis 40er Jahre, in der der von Sachsen nach Berlin gezogene Bildhauer zumeist nackte Männer im idealisierten klassischen Stil schuf, inspirierten den Israeli. Fasziniert habe ihn zudem die Tatsache, dass am Ende des Zweiten Weltkriegs Kolbes Bronzestatuen zu Kriegszwecken weggeholt, eingeschmolzen und zu Waffen gegossen wurden.

Dieser Transformation der Skulpturen in etwas ganz Anderes, Gegenteiliges, ja Abstraktes spürte Mizrahi nach, und welche Verwandlungen sich in der zeitgenössischen Skulptur des heutigen Israel niederschlagen, ohne figurativ zu sein. Den Künstler Kolbe, der der Tradition seiner Zeit verhaftet war, verknüpft er jetzt, nach achtzig Jahren, mit jungen etablierten israelischen Künstlern, die ebenso eine Geschichte mit Waffen haben, aber keine mit figurativer Skulptur. Denn hinzu kommt der Hinweis: Im Judentum war es seit jeher verboten, Abbilder zu schaffen, deshalb gäbe es auch keine kunsthistorisch bildnerische Tradition - ein Aspekt, den Mizrahi ebenso aufgreift.

Viele Fäden laufen also unter einem Dach zusammen. Zu sehen sind keine Skulpturen im Sinne einer Fetischisierung wie durch Kolbe, sondern Platzhalter für etwas, das war oder erst sein wird. Mizrahi hatte den Künstlern geraten, Werke zu bringen, die in ihre Koffer passen. Während der Bildhauer Erez Israeli mit einem „Self Portrait“ aus drei betonrohen, zu Fratzen verzerrten Köpfen dem Maler Francis Bacon Tribut zollt, schuf Lea Avital ein maßvolles, minimalistisches Körperbild aus vier gleichen Gürteln, die sie erst weiß und dann schwarz bemalt hat.

Einen starken Kontrapunkt dazu bildet die Arbeit von Amir Fattal: das rosafarbene Silikonnegativ einer Skulptur, die auf der zukünftigen Rekonstruktion der Berliner Schlossfassade prangen wird, windet sich wie die abgeschälte Körperhaut auf einem Seziertisch. Beleuchtet wird sie von einer Originallampe aus dem Palast der Republik. Eine künftige Skulptur verbindet sich hier mit einem verschwundenen Körper, und lässt zugleich die Erinnerung an eine figurative Bildhauertradition aufleben.

Georg Kolbe Museum, Sensburger Allee 25, Di - So. 10-18 Uhr. Bis 19. Feb. 2012

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Он перепрыгнул через разрушенные небоскребы и поспешил вперед вдоль разбитого трубопровода.

Энрико Дандоло был довольно высок ростом; несмотря на свой преклонный возраст, он держался очень прямо.

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Теперь всякий, кто входил в парк, поневоле должен был пройти рядом с погибшими, а фэн шуй парка излучало печаль и скорбь.

 


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