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Berliner Kulturpolitik gefragt

Neue Kunstmesse für Berlin gefordert. Galerienumfrage zur Schadensermittlung und wie es weitergehen soll: Berliner Galerien setzen sich für den Kunstmesse-Standort ein und fordern konzertiertes Vorgehen mit der Politik

Berlin, 28. Feb. 2012. Die Absage des Artforums im Jahr 2011 durch die MesseAG hat dem Kunststandort Berlin und in Folge dem hiesigen Kunstmarkt ziemlich zugesetzt. Das geht aus einer Umfrage hervor, deren Ergebnis der Landesverband der Berliner Galerien, LVBG, nun vorstellte. Der Verband hatte im November 2011 einen umfangreichen Fragenkatalog an die 373 kommerziellen Galerien in Berlin versandt, die hohe Beteiligung von 224 zeigt, wie akut das Thema ist.

In der Umfrage sprachen sich mehr als 85 Prozent für einen «Marktplatz» im Herbst aus, wie Geschäftsführerin Anemone Vostell am Dienstag berichtete. Kulturstaatssekretär André Schmitz (SPD) stellte ein neues Format in Aussicht, forderte aber mehr Einigkeit in der Kunstszene.

Das von der Berliner Messegesellschaft veranstaltete Artforum war im vergangenen Herbst kurzfristig abgesagt worden, weil eine Fusion mit der von Galerien getragenen abc (art berlin contemporary) geplatzt war. 75 Prozent der Befragten werteten die Absage jetzt als falsch. «Sie hat den Kunststandort Berlin schwer beschädigt, und zwar unmittelbar und schnell», sagte Verbandspräsident Werner Tammen. Durch das Ausbleiben vor allem ausländischer Besucher sei ein großer wirtschaftlicher Schaden entstanden, hinzu komme der Imageverlust. (ib/dpa)

(artforum 2010 - zum letzten Mal | Foto: iberner)

 


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