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Virtual Museum - Platform Moscow PDF Drucken

Zukunftsmuseum

V_Museum - Taisia Korotkova, aus "Technology"-Serie, 2008

Die interaktive Ausstellung „V_Museum – Platform Moscow“ zeigt ein lebthaft bewegtes Bild junger Kunst aus Russland im Haus der Berliner Festspiele

Berlin, Dezember 2012. Vier weiße Wände, sechs Beamer und ein Touch-Screen. Viel mehr braucht es erstmal nicht, um eine virtuelle Ausstellung zu bauen. Die physischen Parameter eines möglichen Museums der Zukunft sind somit klar abgesteckt, vor allem da die weiße Zelle als neutraler Schauraum längst  institutionalisiert ist. Hinzu kommt die Hardware, der Beamer für multifunktionale Ausstrahl-Technik und der Touch-Screen als ultimative Interaktionsflachware für Berührungsmutige.

von Irmgard Berner

Nun muss dies Gefäß gefüllt werden, am besten mit den unendlich reichen, weltweit in Museen und Archiven schlummernden Schätzen. In digitalisierter Form versteht sich. Aber nicht nur damit, sondern auch mit ganz neuen, multimedial entwickelten Inhalten. Das „V_Museum – Platform Moscow“ – so nennen seine Erfinder ihre Version des multiplen Ausstellungsmoduls - zeigt schon mal, wie das aussehen, funktionieren und sich anfühlen kann. Im Haus der Berliner Festspiele lässt sich an dem wahrlich zukunftsweisenden Exempel junge russische Kunst im Rahmen des Festivals „RusImport“ interaktiv erkunden. Wie in einem großen, begehbaren elektronischen Bilderkatalog. 2013-01-18

Das „V“ steht für virtuell, den rein digital bespielten Museumsraum. Physisch anwesend sind nur die Besucher, sie bewegen sich inmitten der an- und abschwellenden, bunten Bilderflut und können diese selber interaktiv steuern durch selektives Berühren des Touch-Screens. Großflächig rhythmisiert leuchten die Werke von Pavel Kiselev, Olya Kroytor und Alexander Lysov auf. In unterkühlte Räume und Wissenschaftsutopien führen die in hyperrealistischem Stil gemalten Temperagemälde von Taisia Korotkova, Ikonen des Fortschritts in emotionsloser Atmosphäre.

V_Museum - Pavel Kiselev, Stolen Goods, 2012. computergenerated

Das Künstlerpaar MishMash hingegen beschäftigt sich mit der Idee von Megastädten und ihren visuellen Codes und Darstellungen. Häufig involvieren sie über das Internet die Bewohner der Städte als Ko-Autoren, wie bereits in Moskau und Jekaterinburg/Ural geschehen. Danach erstellen sie aus dem gemeinsam generierten Bildmaterial Systeme, die sie in eine Serie geometrischer Abstraktionen übertragen. MishMash und V_Museum führen dieses Projekt nun mit Berlinern fort, laden sie ebenfalls ein, Bilder zu schicken, um gemeinsam einen visuellen Code ihrer Stadt zu entwickeln.

Die sehr junge Moskauer Kunstszene vibriert

Initiiert und realisiert wurde das V_Museum von der Sputnik Art Foundation. Dahinter steht die russisch-deutsche Kuratorin Christina Steinbrecher mit Partner. Ihre  Version des virtuellen Museums - das „V“ ist hier durchaus mit Vision konnotierbar – besteht auch darin, in Museen und Archiven gesammeltes Wissen aus dem Dornröschenschlaf zu holen, die reichen Bildschätze und ganze Ausstellungen vergangener Zeiten urheberrechtlich geklärt zu digitalisieren und für Besucher bis in die entlegensten Regionen nicht nur in Russland sichtbar zu machen.Christina Steinbrecher | berlinerfestspiele

Ein großer Wissenstransfer also: „Ich glaube an Austausch in andere Geografien; ich bin in Kasachstan geboren – da lässt sich so viel machen. Auch der Austausch zurück“, ist Steinbrecher überzeugt. Die 29-Jährige hat bereits die Messe für zeitgenössische Kunst Art Moskau geleitet und ist nun künstlerische Leiterin der Wiener Kunstmesse Viennafair. Wie viele der oft sehr jungen Moskauer Kunstszene prägt sie hoher persönlicher Einsatz und Kompetenz. Die Szene vibriert, ist selbstbestimmt und der relativ überschaubare Zirkel aus Mangel an allem selbstorganisiert.

Olga Kroytor, series of collages, 2010 – 2012. courtesy the artistNatürlich könne man „die wahre Qualität eines Gemäldes und das Dreidimensionale von Skulpturen nie erreichen“, bleibt Steinbrecher kritisch. Aber mit den fortschreitenden Technologien sei dies eine mögliche Form. Ein Blick in die Zukunft also durch die Augen junger russischer Künstler. Und auf das Abbild, das Image von  Kunstwerken, deren Qualität längst eigene Maßstäbe setzt.

Haus der Berliner Festspiele, Oberes Foyer. Schaperstraße 24, täglich 16-20 Uhr. Bis 9. Dezember

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