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Urban Age - Aufbruch ins urbane Zeitalter

Bis zum Jahr 2050 wird die Weltbevölkerung zu über 70 Prozent aus Städtern bestehen. Davon werden bereits im Jahre 2020 1,4 Milliarden Menschen in Slums leben.

Mumbai - Moloch mit Initiativen. Blick über den Crawford Market, Bird eye view; Chirodeep Chaudhuri

Den Lebensraum gestalten - Die Alfred Herrhausen Gesellschaft hat gemeinsam mit der London School of Economics (LSE) das „Urban Age Project“ begonnen und ein internationales Kompetenznetzwerk aufgebaut. Wie kann die Teilhabe an Kultur auch für die Ärmsten neue Perspektiven eröffnen? Wie und in welchen Städten wollen wir in Zukunft leben? Dazu ein Gespräch mit der stellvertretenden Geschäftsführerin Dr. Ute Weiland. Berlin, Juni 2013

von Irmgard Berner

Das auswuchernde urbane Umfeld ist oft geprägt von Vermüllung, Gewalt und menschenunwürdigen Lebensbedingungen. Zahlreiche Initiativen aber zeigen, wie Menschen rund um den Globus versuchen, in diesen Molochen ihre Lebensräume im Kleinen gesünder, kreativer und sozial verträglicher zu gestalten.

Beispielhaft unterstützt die Alfred Herrhausen Gesellschaft der Deutschen Bank seit 2007 diese Projekte mit einem Preis, dem „Urban Age Award“. Urban Age analysiert die Probleme der Megastädte, bringt Bürgermeister, Architekten, Stadtplaner, Wissenschaftler und NGOs zusammen und ermöglicht ihnen, voneinander zu lernen.

Ute Weiland, stellvertretende Geschäftsführerin der Alfred Herrhausen Gesellschaft, hat das Urban Age Programme seit Anfang maßgeblich mitgestaltet, sie reist in die Städte und untersucht vor Ort im Zuge der Konferenzen die lokalen Verhältnisse.

Gestartet wurde das Urban Age-Projekt 2004

„Zusammen mit einer Neustrukturierung der Alfred Herrhausen Gesellschaft sind wir zu diesem Thema gekommen“, erzählt Ute Weiland. Denn in dieser Zeit kamen die ersten Meldungen, dass im 21. Jahrhundert weit über 50 Prozent der Menschheit in Städten leben wird.  „Mittlerweile sind wir bis Ende des Jahrhunderts bei 75 Prozent. Dieser Trend hat uns veranlasst, einen Partner für ein Projekt über Stadtentwicklung zu suchen, mit der Frage, wie wir in Zukunft in unseren Städten leben wollen.“

Capetown (Kapstadt), Spielplätze bauen. (Olaf Jacobs)Sie stießen auf die London School of Economics, LSE, die damals bereits einmal im Jahr eine European Mayors’ Conference organisierte, aber nur für Bürgermeister und Akademiker, die sich im kleinen Kreis austauschten. „Hier konnten Bürgermeister wirklich ungeschützt reden, über die Probleme, welche Architekten sie empfehlen und warum soziale Probleme nach einem Stadtteil-Umbau genauso wieder auftreten wie vorher.“ Die Architektur alleine konnte die Probleme offensichtlich nicht lösen. Auch Umweltschutz spielte eine große Rolle beim  Umbau, wenn eine Stadt in Europa ihr Konzept neu denken musste. Aber die Verstädterung findet nicht wirklich in Europa statt. Deshalb richtete das Urban Age-Team seinen Schwerpunkt auf die Kontinente außerhalb, Europa selbst habe eher mit den Flüchtlingen und dem Überschwappen der Verstädterung zu tun.

„Das war die Geburtsstunde von Urban Age“, erzählt Ute Weiland. Die ersten Konferenzen fanden 2005 in New York, Shanghai und London statt. Danach in Mexico City, Johannesburg und Berlin. „So locker wie ich das hier erzähle, ist das damals nicht gelaufen“, betont sie. „Wir mussten unser Kuratorium und den Vorstand der Deutschen Bank erst überzeugen, dass es wirklich wichtig ist, so viel Geld in ein einziges Projekt zu stecken. Man war damals von den Verstädterungstendenzen noch nicht wirklich ergriffen.“ Es habe zwei Jahre gedauert und die Teilnahme des damaligen CEO Josef Ackermann, um ihn davon zu überzeugen, dass das eine gute Sache ist.

Preis für nachhaltige Initiativen: der Urban Age Award

Mumbai 2007, São Paulo 2008, Istanbul 2009, Mexico City 2010, Kaptstadt 2012

Das Projekt wurde neu konzipiert und auf das Wesentliche konzentriert: jeweils ein Jahr und ein Land mit einer oder mehreren exemplarisch schwierigen Städten. Dort machten sie eine Umfrage bei Experten der Stadt aber auch in der Bevölkerung. „Wir haben versucht, beide Seiten zu hören, was sie in ihrer Stadt als größte Problematik ansehen. Und diese Umfragen haben sich – welch Wunder – nicht immer gedeckt“, erzählt Weiland. In Sao Paolo etwa habe die Bevölkerung die Gesundheitsvorsorge als viel größeres Problem gesehen und die Stadtväter eher das Verkehrsproblem mit den chronischen Staus.

Istanbul ist mit 10 Millionen Einwohner nun auch Megacity. (Bird eye view: Bruno Feder)

Von 2007 bis 2010 fanden die Konferenzen in explosionsartig anwachsenden Ballungszentren in Afrika und Asien, aber auch in etablierten urbanen Zentren Europas sowie Nord- und Südamerikas statt, in Mumbai, Sao Paolo und Istanbul.  Parallel dazu wurde ein Preis ins Leben gerufen, der Deutsche Bank „Urban Age Award“, dotiert mit 100 000 Dollar. Der Preis wird parallel zur Organisation der Konferenz in der jeweiligen Stadt vorbereitet und auch nur in der Stadt ausgeschrieben, nicht landesweit oder weltweit. Er belohnt Initiativen von unten, die sogenannten Grassroot-Projekte, die durch eigene Ideen und durch Partnerschaften, die sie eingehen, ihre Lebenssituation vor Ort verbessern. „Die Ausschreibung ist so offen gehalten, weil wir dadurch die ganze Bandbreite von Aktivitäten erfassen können, die sich nicht nur auf Umwelt-, Verkehrs- oder Bildungsprojekte beziehen, sondern auf spezifische Bedürfnisse in der Stadt, auf die größten Herausforderungen, Mankos oder auch die besten Initiativen.“

Den Reichtum an Projekten ans Licht gebracht

Die Initiativen der Bewohner, Architekten und Künstler zur Verbesserung ihres Lebensumfeldes existierten bereits, aber die Stadtväter, die Verwaltung und Bürgermeister wussten zum Teil überhaupt nichts davon. Höchstens von den Leuchtturmprojekten, an denen sich meist auch internationale Organisationen wie die UN, Unesco oder große Firmen beteiligten. „Aber dass es diesen Reichtum an Projekten gibt und dass sie überall in der Stadt verteilt sind, das haben wir erst ans Licht gebracht. Das wurde uns auch immer wieder gesagt, dass man das ohne uns nicht gesehen hätte.“

Sao Paolo, Unterstützung für Initiative Biourban. (Biourban: AHS Archive, Jeff Anderson)In welcher Form aber wird geholfen? Nur mit Finanzmitteln oder auch mit Know-how und  Kommunikationshilfen? „Im Prinzip in allen Richtungen. Der erste Preis von 100 000 Dollar ist für ein Projekt in einem Slum wahnsinnig viel Geld. Damit können die richtig was anfangen.“ Ein neues Gebäude bauen, ihre Infrastruktur verbessern, Computerplätze einrichten, Bibliotheken aufbauen oder einen Spielplatz.

Wichtig aber war beim Antrag für den Wettbewerb, dass man vorher schon beschrieb, wie man das Geld weiter verwenden würde. „Ich fand schade“, bedauert Weiland, „dass ein Projekt in Mexico-City, das sich mit Graffiti beschäftig, diesen Preis nicht erhalten hat – denn hier geht es wirklich um  Kunst und Kultur -, weil die nicht richtig formulieren konnten, was sie mit dem Geld anfangen wollen.“ Man stelle sich vor: Dieses Graffiti-Projekt  ist ein Zusammenschluss von 30 Jugendbanden! „Die haben sich bekämpft und als Initiationsritus mussten sie ein gegnerisches Bandenmitglied töten, um in den Kreis aufgenommen zu werden.“ Diese unglaubliche Geschichte spielte sich in der Agrarista Neighborhood ab, Ute Weiland weiter: „Vor etwa zehn Jahren, als die Jungs mit 16, 17 Jahren selber Kinder kriegten, haben sie sich zusammengeschlossen und gesagt: Wir können uns doch nicht immer umbringen, das bringt uns nicht weiter, lasst uns gemeinsam versuchen, für unsere Kinder eine bessere Zukunft aufzubauen. Ich muss sagen, das war wirklich einmalig, wie die das geschafft haben - alles Kriminelle, die haben alle gesessen vorher, die haben alle Blut an den Händen.“

Graffiti statt Drogen

Weil dieses Graffiti-Team im Preis-Antrag die Verwendung des Geldes nicht darstellen konnte, hat die Jury sich gegen sie entschieden. Den ersten Preis erhielt das „Miravalle“-Projekt, ein großes Community-Projekt gegen Leerstand und Verwahrlosung auf dem Miravalle-Hügel, einem Riesenslum in der 21-Millionen-Megacity, das sich für Infrastruktur, Essensversorgung und Bibliotheken organisiert. „Die haben das auch verdient, gar keine Frage. Aber ich dachte, gerade in Mexico-City, wo man so viel hört über Drogen und Bandenkriege, wäre es wohl noch wirkungsvoller gewesen, diesen Banden, oder Nicht-mehr-Banden, das Geld zu überlassen. Einer von denen hat sogar Jura studiert, um sich auch juristisch vertreten zu können, weil das ja sonst keiner macht.“

Mexico City, Kulturzentrum und Graffiti-Projekt zur Eindämmung von Gewalt: Consejo Agrarista. (AHS Archive)Diese Initiative schlägt dennoch Wellen: Die Graffiti-Initiatoren haben sich in der Agrarista ein Grundstück genommen, es vom überwuchernden Schrott und Müll gesäubert, aufgeräumt und einen Kinderspielplatz gebaut. Und ein Gebäude errichtet, in dem sie die Graffiti-Schule angesiedelt haben unter dem Aspekt: Wir müssen die Kids da abholen, wo wir sie finden. Graffiti ist nun mal ihre Ausdrucksweise, ihre Jugendkultur. Mittlerweile ist das „Cultural Center Consejo Agrarista“ nicht nur in Mexico bekannt, sondern auch in ganz Lateinamerika. Sie nehmen an Graffiti-Wettbewerben teil und richten selbst welche aus. „Das war wahnsinnig beeindruckend. Und der Platz, wo die sich treffen, der Kinderspielplatz ist aufgeräumt, sauber, toll gebaut, farblich schön angestrichen. Am Nachmittag werden ältere Leute da beschäftigt, die sitzen und passen auf, dass die Kinder sich ordentlich verhalten, sie verkaufen an kleinen Kiosken Getränke und Süßes, es gibt auch Toiletten da. Das haben die ganz toll gemacht!“

Wir haben einen Dreiklang festgestellt, der für jede dieser Städte wichtig ist, auch für das Wirtschaftswachstum: Bildung, Innovation und Infrastruktur

„Handmade Urbanism“

Nach fünf Jahren „Urban Age Award“ hat das Team nun das Buch „Handmade Urbanism“ (erschienen im Jovis Verlag, 2013) herausgebracht. Theoretisch geht der Begriff „Handmade“ zurück auf den Soziologen Richard Sennett, der auch an der LSE lehrt. Darin werden je drei Initiativen und die Preisträger aus Mumbai, Sao Paolo, Istanbul, Mexico City und Kapstadt vorgestellt. Interviews mit Akteuren, Architekten, Soziologen, Interessensvertreter berichten von lokalen und regionalen Besonderheiten, ihren Erfahrungen mit den Initiativen und den Stadtvätern. Sehr gut dargestellt sind die räumliche und soziale Entwicklung im Mikrobereich, in Stadtvierteln, Kommunen, Quartieren und Nachbarschaften.

Handmade Urbanism. Publikation der Alfred Herrhausen Gesellschaft (AHS Archiv)Urban Age hat damit erstmals ein „Mapping“, eine Kartografie, angelegt und einen Überblick geschaffen über das Riesennetzwerk, das es bisher aufgebaut hat. Wie aus der  Vogelperspektive geht der Flug hinein in die Details der lebendigen Initiativen und ihren Einfluss. Fotos, Grafiken und Handzeichnungen der Stadtteile, Zeitlinien,  geschichtliche Hintergründe erklären die Zusammenhänge der ausufernden Verstädterung.

Urban Age leistet wahre Pionierarbeit, diese Netzwerkdokumentation ist ein Beleg dafür. Sie analysiert und hinterfragt aus soziologischer Sicht: Was motiviert die Menschen, denen es wirklich schlecht geht, sich so ein Projekt auszudenken? Was befähigt Menschen, ihre eigenen Probleme in die Hand zu nehmen, zu lösen und nicht auf Hilfe von oben zu warten?

Dazu liefern Wirtschaftsdaten, Einwohnerzahlen und Wachstumsraten die wichtigsten Fakten, vorgestellt anhand der drei Projekte, die für den Preis in die engere Auswahl kamen. „In jeder Stadt gab es weit mehr Bewerber“, erzählt Ute Weiland: „In Mumbai waren es 72, das war unsere erste Preisvergabe. Seither  haben wir die öffentliche Ausschreibung mit jedem Jahr verfeinert. Aber in keiner Stadt gibt es so viele Initiativen wie in Sao Paolo, Mexico City oder jetzt zum Schluss in Kapstadt.“

Ob Istanbul oder Kapstadt - jede Stadt kämpft anders mit ihren Problemen

In Istanbul wird es von der Regierung gar nicht gern gesehen, dass Menschen sich selbst helfen und initiativ werden. „Uns wurde von vornherein gesagt: Ihr wollt den Preis in Istanbul vergeben? Dort gibt es so was nicht, das wüssten wir. Hier wird alles staatlich gelenkt, wenn es einem schlecht geht, dann kann er sich an den Staat wenden oder den Bürgermeister, und ihm wird irgendwie geholfen. Aber Eigeninitiativen - das haben wir hier nicht“, zitiert Ute Weiland. „Trotzdem haben wir auch in Istanbul über 80 Initiativen gefunden.“

Es gibt dort noch viele „missing links“, die Stadt sticht auch heraus, weil „Istanbul bei weitem die wohlhabendste unter all den Städten ist, die wir untersucht haben. So prekäre Situationen, wie in einem Slum in Mumbai oder einer Favela in Sao Paolo, findet man dort nicht. Es gibt arme Menschen, aber die haben zumindest ein festes Dach über dem Kopf. Das soziale Netz ist wesentlich enger geflochten, man kann nicht so schnell durchfallen wie in den anderen Städten.“ Aber auch Istanbul ist von immensen Wachstumsraten betroffen. „Als wir den Preis dort 2009 vergeben haben, hat es den Megacity-Status bekommen – es hatte gerade die 10 Millionen-Grenze überschritten.“

Kapstadt - 250 Bewerbungen für den Kapstadt ist mit 3,5 Millionen Einwohnern wesentlich kleiner als die andern Städte, die das Urban Age-Programme untersucht hat. „Aber wir haben die höchste Anzahl an Bewerbungen erhalten - 250! Die sind wahnsinnig aktiv. Das war bisher die letzte Stadt und unsere Werkzeuge, die Initiativen auch zu erreichen, haben sich wohl auch jedes Jahr verbessert“, sagt Weiland. In Kapstadt erfuhr das Team zudem große Unterstützung durch die Bürgermeisterin und die Gouverneurin. Kapstadt ist auch die einzige Stadt, die nach der Vergabe des Preises eine Art „Legacy Projekt“ zur Weiterführung gestartet hat - auf Initiative der Bürgermeisterin. Mit einer Anschubfinanzierung noch mal von der Deutschen Bank vor Ort und von Urban Age. Zukünftig werden die Projekte direkt in die Stadtplanung einbezogen. „In Kapstadt ist man sich dessen  bewusst, dass dieser Reichtum und die Lösungsansätze, die dort gefunden werden, auch für die professionelle Stadtplanung sehr wichtig sind.“ Im nächsten Jahr ist Kapstadt „Design Capital“, und auch dort sollen einige „Urban Age“ Projekte mit einbezogen werden. „Das hat uns sehr gefreut, dass die dort so aktiv sind und gesagt haben: das soll jetzt nicht wieder von der Bildfläche verschwinden.“

Die Jury und ein Ausblick

Die Jury besteht aus drei permanenten Mitgliedern, in den fünf  Jahren waren das der Architekt und LSE-Professor Ricky Burdett, der das Urban Age-Projekt mitgestaltet, der Architekt Enrique Norten aus Mexico City und Kuratoriumsmitglied der Herrhausen-Gesellschaft. Und Anthony Williams, der frühere Bürgermeister von Washington DC.

Sie sind unabhängig und sollen eine Vergleichbarkeit der Preisträger herstellen. Dazu kamen vier lokale Jury-Mitglieder. Architekten, Wissenschaftler und Künstler. „In Sao Paolo hatten wir den Fußballstar Rai dabei, in Mexico zwei Künstlerinnen, die einige Projekte selbst mitbetreuen.“ Aber es nütze nichts, einfach nur einen Star dabei zu haben, sondern es muss jemand sein, der einen „Softspot“ dafür entwickelt hat – oder Teil ihrer Kunst ist, betont Ute Weiland: „Wir versuchen, die Gesellschaft, die wir dort vorfinden, in der Jury abzubilden.“

Die Publicity, die der Preis bisher bewirkte, hat den meisten Projekten geholfen, weitere Geldgeber und Sponsoren zu finden – und die Aufmerksamkeit der Stadt auf sich zu lenken.

Die Alfred Herrhausen Gesellschaft nennt sich das „Internationale Forum der Deutschen Bank“. Im letzten Jahr hat die Deutsche Bank 100 Millionen Euro für Sozial-, Community und Kulturprojekte ausgegeben. „Trotz ihrer Fehler hat sie diese lange Tradition, sich als ‚Corporate Citizen’ bewusst zu sein, als wirtschaftlicher Bürger sich auch einzulassen auf die Städte, in denen man als Bank tätig ist.“ Die Alfred Herrhausen Gesellschaft sei da nur ein kleiner Teil dieses großen Engagements, sagt Ute Weiland. „Wir haben 3 Millionen im Jahr -  von 100. Und wir sind ein kleines Team – acht Leute. Und Urban Age ist nicht unser einziges Projekt.“

Istanbul. Die türkische Regierung hält wenig von Eigeninitiativen der Bevölkerung. Aber es gibt sie: Aber ein fundamental wichtiges. Die Bedürfnisse der Menschen sind überall auf der Welt gleich: nach gesunder Ernährung, nach Obdach, Bildung und nach Grün, also einer gesunden Umwelt. Und wie im Buch eindeutig zu sehen ist: Alle Projekte beschäftigen sich mit Kunst und Kultur im weitesten Sinne - das ist der größte Kreis - und somit ein Hinweis für alle Stadtplaner und Architekten.

Das Urban Age Konzept soll nach diesen fünf Jahren nicht groß verändert werden. Im Sommer findet die Urban Age Conference in Rio de Janeiro statt. Da geht es dann um „Urban Transformation“, speziell um Mega-Events, wie die Olympischen Spiele oder die Fußball WM, die in Sao Paolo und in Rio stattfinden werden. Der nachhaltige Prozess des Bewusstmachens durch Urban Age geht in die nächste Runde.

Dieser Artikel erschien auch in der BTR-Bühnentechnische Rundschau, Sonderband 2013

 


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