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Irgendwo auf der Erde

Ryo Kato in der Galerie WangHohmann

Wiesbaden, 24. Mai 2014. „Irgendwo auf der Erde“ lautet der Titel der neu eröffneten Ausstellung von Ryo Kato in der Galerie WangHohmann in Wiesbaden. Es erwartet den Betrachter dort eine knallig farbige Bildersprache mit der der Künstler allerdings durchweg ernsthafte Themen zu aktuellen Fragestellungen wie der Ökologie, Krieg oder dem Konflikt Ost vs. West. Der Künstler möchte der bedrohten Natur eine Stimme geben und die Umweltthematik ansprechen.

von Tobias Endreß

In den Bildern werden diese schweren Themen mit bunten Farben ausbalanciert, um nicht zu Schwermütig zu wirken. Die Bilder bergen eine Detailfülle, die sich erst bei näherem Betrachten oder auf den zweiten Blick öffnet. Oft erkennt man in den Bildern Anleihen an die japanische Comic-Kunst und monsterhaft überzeichnete Figuren. Der Künstler präsentiert in dieser Ausstellung eine Mischung aus großformatigen Bildern (Öl auf Leinwand), Pastellarbeiten und Bleistift-Skizzen die Katos Arbeitsweise etwas transparenter machen und auch den Prozess der Entstehung der Bilder etwas illustrieren. Dabei greift der Künstler auf eine breite Palette gestalterischer Möglichkeiten und Ideen zurück.

Der in Berlin lebende Ryo Kato war Meisterschüler an der Universität der Künste Berlin (UdK) bei Professor Daniel Richter. Seine Bilder tragen Titel wie „Brennendes Indonesien“, „Japan, große Umweltexplosion“, „Neue Weltmacht“, „Der dritte Weltkrieg“ und „Massenschließungen von Sushirestaurants in 20XX“. Seine Bilder wurden bereits auf einer Vielzahl von Ausstellungen in Deutschland und International vorgestellt und vermutlich von den Betrachtern auch kontrovers diskutiert. Die Bilder selbst vertreten einen klaren Standpunkt, können aber mitunter auch als provozierend empfunden werden.

Die Galerie WangHohmann hat es sich zur Aufgabe gemacht zeitgenössische Kunst, deren Formensprache aus der Wechselwirkung und Konfrontation mit den kulturellen Räumen Ostasiens entsteht den deutschen Kunstliebhabern zu präsentieren. Die Galerie stellt durch ihre Ausrichtung auch eine Brücke zwischen den Kulturen und Kontinenten her, wobei die vorgestellten Künstler typischerweise auch aus dem klassischen Rahmen ausbrechen und ihre Kultur in zeitgenössischer Kunst reflektieren. Neben der aktuellen Ausstellung „Irgendwo auf der Erde“ von Ryo Kato wurden in diesem Kontext bereits Ausstellungen von XIA Peng (Landschaftsbegehungen flußaufwärts). Keiko Kimoto (Der Schwung der Linie gegen die Schwere), Zhang Yeyun (Flächen. Formen. Farben. Weltliches im Gedanken-Fluß) und Ukn Lee (Das flüchtige Moment) durchgeführt.

Veranstaltungshinweis:

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. Juli 2014 geöffnet. Die Öffnungszeiten sind Mo u. Mi 11-15 Uhr, Do. 16-19 Uhr und Samstag 14-18 Uhr.

Nettelbeckstraße 21, 65195 Wiesbaden

http://www.galerie-wanghohmann.com/

 


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