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Artneuland - A Common Life PDF Drucken

Drei Kulturen und noch eine dazu.

ARTNEULAND zeigt Anna Faroqhis Film �A Common Life� in famili�rer, indischer Atmosph�re. Das Galerie-Projekt in der Schumannstrasse, Berlin, hat sich dem TRIALOG zwischen den drei monotheistischen Kulturen Christentum, Judentum und Islam verschrieben. Das h�lt seine Initiatorin Yael Katz Ben Shalom nicht davon ab, einen filmischen Einblick in die Vergangenheit einer indisch-deutschen Familienchronik zu geben.

25. November 2007

Curry, Cardamom, K�mmel, ein Hauch von Zimt und Ingwer, sanftes Blubbern aus den gro�en Kocht�pfen. Man w�hnt sich in Indien und ist doch mitten in Berlin. Artneuland l�dt zum Filmscreening an diesem Sonntagabend. Das Publikum dr�ngelt sich

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Anna Faroqhi, Filmemacherin.
(Fotos: Johannes Bock / nurart)


...an der K�cheninstallation in der Mitte des Galerieraumes vorbei, Klappst�hle werden verteilt, Gastgeberin Yael Katz Ben Shalom begr��t ihre G�ste und stellt die Filmemacherin Anna Faroqhi vor. Eine heimelige Atmosph�re. So verbinden sich die Kulturen auf eine ganz besondere Art. Und f�hren mit �A Common Life� in den Mikrokosmos einer indischen Familie in Deutschland ein.

Ausweisung, R�ckkehr und ein Auto

Die Fotografie flirrt auf der Filmleinwand und zeigt einen dunklen Inder im wei�en Arztkittel. F�nfziger, Sechziger Jahre, Alltag im Hamburg der Wirtschaftswunder-�ra. Der Wohlstand kam erst langsam f�r die indische Familie Faroqhi. Briefe, Texte und Zeichnungen bezeugen eine schwere Zeit der Ausgrenzung und Schuldzuweisung kurz nach dem Krieg. Abdul Qudus Faroqhi, indischer Arzt, war schon in den 1920er Jahren nach Deutschland gekommen. W�hrend der Nazi-Zeit setzte er sich, zusammen mit anderen Indern, f�r Hitler-Deutschland ein. Sie k�mpften gemeinsam gegen die englische Kolonialmacht. Kurz nach Ende des Krieges wurde er deswegen nach Indien ausgewiesen. Das hielt ihn nicht davon ab, einige Jahre sp�ter wieder zur�ckzukehren. Diesmal kam er mit seiner Familie und zog in eine norddeutsche Kleinstadt. Die dunkle Hautfarbe der Zugewanderten gefiel den Einheimischen jedoch nicht, das Leben wurde zum Versteckspiel. Erst als die Familie nach Hamburg umzog, normalisierte sich ihr Alltag. Auto, ein Haus in der Stadt und sogar eines in Spanien, in seiner Arztpraxis erwirtschaftet Abdul Qudus Faroqhi nach zehn Jahren endlich etwas Wohlstand.

Deutsch-indische Erinnerungen

Seine Enkelin, die Filmemacherin Anna Farqhi, hat die Geschichte ihres Gro�vaters wie ein Skizzenbuch aufgeschlagen und erz�hlt in getragenem Ton, ohne Ressentiments. In ihrem Film montiert sie die Bilder zu einer visuellen Abfolge von Einstellungen, die in einem gleichm��igen, erz�hlerischen Rhythmus ineinander greifen. Dazu gibt sie mit getragener Stimme erg�nzende Kommentare zu den gesellschaftlichen und politischen Umst�nden, die in den jeweiligen Zeitr�umen eine Rolle spielten. Dramatik oder Spannungsbogen sucht man vergebens. Ihr Film folgt eher einem gleichm��igen, klar und logisch erkl�renden Erz�hlduktus. Dabei wirkt er weder langweilig noch belehrend oder gar anklagend. Er erz�hlt eben "ein normales Leben". Sichtlich ergriffen von den Bildern lassen die Zuschauer die Geschichte nachklingen. Einen Moment lang. Dann werden die Deckel der T�pfe mit den duftenden Spezialit�ten gehoben und das �normale Leben� mit Essen in Geselligkeit kehrt in den Galerieraum ein.
Text: I. Berner / J. Bock

A COMMON LIFE
(OT: Ein gew�hnliches Leben)
a film by Anna Faroqhi
26min, video, Germany 2006/07



Berlin Office
ARTNEULAND e.V.
Schumannstrasse 18
10117 Berlin, Germany

Tel: +49 (0)30 28046650, 28047013
Fax: +49 (0)30 28092950

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�ffnungszeiten:
Di - Fr 11.00 - 19.00
Sa + So 11.00 - 18.00

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